Queens Cup 2010 in Wildeshausen

Christian Richter und Stephan Brandes sind die großen Sieger der 1. Niedersächsischen Chess 960 Meisterschaft auch bekannt unter dem Namen Queens-Cup.
In der Erstauflage des Turniers konnte sich nach neun Runden der Kirchhatter Stephan Brandes vom Schachklub SK Wildeshausen durchsetzen. Er darf sich nun als Erster Niedersächsischer Chess960-Meister 2010 nennen. Herzlichen Glückwunsch!

Die Sieger 2010 v. l. n. r.: Martin Botschek (4. Platz, SG Schinkel), IM Christian Richter (1. Platz, SK Turm Emsdetten), FM Holger Hebbinghaus (2.Platz, SK Marmsdorf GW Harburg), Matthias Reuker (5. Platz, SV Laatzen) - vorne: Stephan Brandes (3. Platz, SK Wildeshausen, sowie bester Niedersachse und somit Niedersachsenmeister Chess 960)
Quelle : www.queens-cup.de


Dabei landete er am Ende in der Gesamtwertung nur auf dem 3. Rang, profitierte jedoch davon, dass die beiden Spitzenreiter IM Christian Richter (SK Turm Emsdetten) und FM Holger Hebbinghaus (SK Marmsdorf GW Harburg) nicht zum niedersächsischen Landesverband gehören.

IM Richter klarer Turniersieger

IM Richter spielte dabei von Beginn an ein souveränes Turnier und ließ keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Lediglich sein ärgster Verfolger FM Hebbinghaus konnte ihm einen halben Punkt abnehmen und somit das Rennen um den Turniersieg bis zur 6. Runde spannend halten. Dann remisierte der Hamburger jedoch gegen den späteren Landesmeister und hatte somit einen halben Punkt Rückstand, den der Führende bis zum Ende verteidigen konnte. Auf den weiteren Plätzen landeten Martin Botschek (SG Schinkel) und Matthias Reuker (SV Laatzen).

Des weiteren gab es fünf Ratingpreise, die auf das 23 Teilnehmer fassende Feld verteilt wurden. Hier waren die Sieger Timo Gottlieb, Tom Peters, Christoph Rauber, Germaine Kickert und Spartak Grigorian. Geehrt wurden alle Sieger vom Präsidenten des NSV Michael S. Langer und dem Turnierleiter Dirk Rütemann.

Wildeshauser mit gemischten Leistungen

In dem stark besetzten Teilnehmerfeld waren Michael Schlausch, Klaus Stiffel und Jens Gutsche gute Gastgeber, während die Jugendlichen Maurice Finke, Spartak Grigorian, Torsten Bührmann und Germaine Kickert - die ihr erstes Turnier als SKW-Spielerin absolvierte - mehr Punkte abstauben konnten. Kurios: Spartak konnte trotz (oder geradewegen) eines Freiloses in der vorletzten Runde noch den Ratingpreis gewinnen.

Fazit

Insgesamt ist das Turnier problemlos abgelaufen. Das durchweg positive Feedback lässt auf ein deutlich größeres Teilnehmerfeld für die nächsten Jahre hoffen, damit das Interesse für diese innovative Variante des Schachs geweckt wird und noch mehr Schachfreunde den Spaß am Chess960 entdecken können.