Parallel zur JEM wurde das Dähnepokal-Ausscheidungstrunier ausgetragen. Dieses Turnier wendet sich primär an die erwachsenen Schachspieler. Leider war die Resonanz hier längst nicht so gut wie bei den Jugendlichen. Ursprünglich sollte es nach demselben Modus wie die JEM ausgetragen werden. Aber es fanden nur 6 Spieler zu diesem Turnier, das sich in erster Linie an die Erwachsenen richtete. Drei vorangemeldete Spieler nahmen leider nicht teil. Damit setzt sich zumindest hier der Trend der letzten Jahre fort, in denen dieses Turnier regelmäßig unter Teilnehmermangel litt. So wurde ein einfaches Rundenturnier gespielt mit derselben Bedenkzeit wie die Kids, jedoch mit zwei Runden weniger. Hier siegte Vladimir Zotin vor Finn Hilgendorff und Dr. Martin Lichte. Einen Pokal gab es hier nur für den Sieger. Die Plätze 1-3 erhielten darüber hinaus Urkunden. Auch hier bitte die weiteren Plätze der Tabelle entnehmen. Allerdings war dieses Turnier im Gegensatz zur JEM gleichzeitig ein Qualifikationsturnier für den Schachbezirk Oldenburg-Ostfriesland (SBOO). Der Sieger nimmt am Halbfinale des SBOO-Dähnepokals teil. Die Auslosung hat ergeben, dass er sich mit dem Sieger von Südoldenburg (welcher Heimrecht genießt) messen muss.
Darüber hinaus konnte sich jeder Teilnehmer (sowohl der JEM als auch des Dähnepokals) über ein Schachbuch aus dem Nachlass unseres im letzten Jahr verstorbenen Schachfreundes Stefan Dunker freuen. Die Turniere gingen ohne Probleme über die Bühne. Zwar wurde es ab und zu etwas laut. Aber beschwert hat sich deswegen bei mir niemand.
Die JEM war sicherlich ein voller Erfolg. Aber vielleicht sollte man beim Dähnepokal nächstes Jahr ggf. dich Rücksicht nehmen auf den Muttertag und das Turnier an einem anderen Tag austragen. Vielleicht kommen dann ja ein paar Teilnehmer mehr.
Klaus Schumacher
