Die Ordnungen im SBOO

 

In den letzten Jahren hat Wolfgang Berger mit dem geschäftsführenden Vorstand alle Ordnungen für den Bereich des SBOO überarbeitet.
Unter anderem wurden sie dann im Internet veröffentlicht. Spätere Änderungen während der letzten Kongresse wurden inzwischen eingearbeitet. Dies hat erheblich dafür gesorgt, daß es viel weniger Streitfälle gab und gibt.
Da viele keinen Zugang zum Internet haben, finden Sie hier die Texte der wichtigsten Ordnungen. Klicken Sie auf die Überschriften der verschiedenen
 Ordnungen:

Satzung

Turnierordnung

Jugendordnung

Finanzordnung


Satzung

 

§ 1 Name, Sitz, Gemeinnützigkeit, Geschäftsjahr

Der Schachbezirk Oldenburg-Ostfriesland e. V. ( SBOO ) hat seinen Sitz in Oldenburg und ist unter der Nummer - VR 1069 - im Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen. Er ist durch das zuständige Finanzamt als " gemeinnützig " im Sinne der Abgabenordnung anerkannt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Der Zweck des SBOO ist die Pflege und Förderung des Schachsports, der Im besonderem Maße geeignet ist, der geistigen und charakterlichen Erziehung zu dienen. Entsprechend seiner Aufgabe ist der SBOO eine sportliche, kulturelle, unpolitische Vereinigung von Schachvereinen, Schachabteilungen von Sportvereinen ( im folgendem Verein genannt ) und Einzelpersonen ( Förderer ). Die Verwirklichung erfolgt u. a. durch die Ausrichtung und Teilnahme an Turnieren, Wettkämpfen und sonstigen Veranstaltungen, die dem o. a. Zweck nicht entgegenstehen.

Der SBOO verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes " Steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung. Der SBOO ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Bezirkes fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Gliederung
a) Der SBOO ist als Bezirk V Teil des Niedersächsischen Schachverbandes e. V. ( NSV ), der als Landesverband Mitglied im Deutschen Schachbund e. V. ( DSB ) und im Landessportbund Niedersachsen e. V. ( LSB ) ist. Er bildet mit dem Schachbezirk Osnabrück-Emsland den Fachverband Schach Weser-Ems und ist dadurch Mitglied im Bezirkssportbund Weser-Ems e. V., der wiederum Mitglied im Landssportbund Niedersachsen e. V. ist.

b) Die im SBOO zusammengeschlossenen Vereine werden von den Unterbezirken ( U.-Bez. )
- Ammerland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch
- Ostfriesland
- Südoldenburg und
- Wilhelmshaven-Friesland
nach den Ordnungen und Beschlüssen des SBOO betreut. Die Gliederung der Unterbezirke richtet sich grundsätzlich nach den politischen Kreisgrenzen.

§ 4 Beginn der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft beginnt durch
a) schriftliche Beantragung beim 1. Vorsitzenden des SBOO.
In dem Antrag ist der beabsichtigte Beginn der Mitgliedschaft anzugeben. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
- Satzung des antragstellenden Vereines
- Anschriften des Vorstandes
- Anzahl der Mitglieder
- Durchschrift / Kopie des Aufnahmeantrages beim LSB Niedersachsen.

Über die Aufnahme entscheidet der erweiterte Bezirksvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Entscheidung über die Aufnahme ist der vertretungsberechtigten Person des Vereines schriftlich mit Angabe des Beginns der Mitgliedschaft und der Zuordnung zu dem entspr.Unterbezirk bekanntzugeben. Mit Beginn der Mitgliedschaft erkennt der Verein die Ordnungen des SBOO und seiner Untergliederungen an. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist der vertretungsberechtigten Person des antragstellenden Vereines schriftlich mit Angabe der Gründe und einer Rechtsmittelbelehrung bekanntzugeben. Gegen einen ablehnenden Bescheid kann innerhalb eines Monats (Poststempel) schriftlich Beschwerde beim 1. Vorsitzenden des SBOO eingelegt werden. Über diese Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung endgültig.

b) Ehrenmitglieder und Förderer werden auf Vorschlag des erweiterten Bezirksvorstandes durch die Mitgliederversammlung mit 3/4 Ja-Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Delegierten ernannt / aufgenommen.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch
a) schriftliche Austrittserklärung zum Ende des Geschäftsjahres. Sie ist an den 1.Vorsitzenden des SBOO zu richten.
b) durch Ausschluß wegen Zuwiderhandlung gegen die Satzung oder die Interessen der Schach- und Sportverbände trotz Abmahnung durch den Vorstand. Der Ausschluß ist der vertretungsberechtigten Person mit Begründung innerhalb von zwei Wochen (Poststempel) nach der Entscheidung per Einschreiben bekanntzugeben.
c) Mit Auflösung des SBOO. Ein ausscheidendes Mitglied hat keinen Anspruch auf Teile des Bezirksvermögens.

§ 6 Organe des SBOO

Organe des SBOO sind
1. die Mitgliederversammlung
2. der geschäftsführende Vorstand
3. der Vorstand
4. der erweiterte Vorstand
5. die Kassenprüfer
6. der Spielausschuß
7. das Schiedsgericht
8. die Delegierten im Sinne § 7 Nr. 8 dieser Satzung.

§ 7 1. Mitgliederversammlung ( Kongreß )

die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus
- den Vorstandsmitgliedern
- je 1 Vertreter der Unterbezirke
- je 2 Delegierte der Mitgliedsvereine
- den Ehrenmitgliedern / Förderern

b) Einberufung

Zu einer Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich als Jahreshauptversammlung einzuladen. Die Einladung erfolgt schriftlich spätestens sechs Wochen vor dem geplanten Termin in dem offiziellen Mitteilungsblatt des SBOO mit Angabe der vorgesehenen Tagesordnung, die mindestens folgende Punkte enthalten muß :
- Feststellung der ordnungsgemäßen Zusammenkunft, Beschlußfähigkeit,
- Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung,
- Berichte der Vorstandsmitglieder, Kassenprüfer, des Schiedsgerichtes,
- Mitgliedsbeiträge,
- Etat für das nächste Geschäftsjahr,
- Entlastung des Kassenwartes und der anderen Vorstandsmitglieder, ggf. Wahlen,
- Frist für die Einreichung von Anträgen,
- Verschiedenes.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von 6 Wochen
- auf Antrag von mindestens sechs Mitgliedsvereinen
- bei Bedarf durch den Vorstand abzuhalten.

Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der stimmberechtigten Anwesenden beschlußfähig. Anträge sind in der in der Einladung angegebenen Frist schriftlich beim 1.Vorsitzenden einzureichen. Sie werden im Wortlaut spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung an die Vorstandsmitglieder, Vorsitzenden der Unterbezirke / Vereine weitergeleitet. Verspätet eingegangene Anträge bzw. erst auf der Mitgliederversammlung gestellte Anträge können nur behandelt werden, wenn sie von der Versammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit als Dringlichkeitsantrag anerkannt werden. Dringlichkeitsanträge, die eine Satzungsänderung beinhalten, sind unzulässig.

c) Beschlüsse

Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Stimmenmehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters

Ausnahmen :
- Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Stimmenmehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen
- die Ernennung von Ehrenmitgliedern und Aufnahme von Förderern bedarf einer 3/4 Stimmenmehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen
- der Ausschluß eines Mitgliedes bedarf einer 3/4 Stimmenmehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen
- die Auflösung des SBOO bedarf der 3/4 Stimmenmehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen
- jeder stimmberechtigte hat eine Stimme

d) Vorsitz
Den Vorsitz führt grundsätzlich der 1. oder 2. Vorsitzende des SBOO. Bei Verhinderung wird ein Versammlungsleiter gewählt. Für die Entlastung des Vorstandes und die Neuwahl des 1. Vorsitzenden wird ein Wahlleiter gewählt.

e) Protokoll
Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben ist. Es soll spätestens in der übernächsten Ausgabe des offiziellen Mitteilungsblattes des SBOO veröffentlicht werden. Falls nicht innerhalb von 8 Wochen nach der Veröffentlichung Widerspruch beim 1. Vorsitzenden eingelegt wird, gilt es bis auf die Punkte eines evtl. Widerspruches als genehmigt.

Über einen eingelegten Widerspruch hat die nächste ordentliche Mitgliederversammlung zu befinden. Betrifft der Widerspruch eine oder mehrere Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden, ist unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die über den Widerspruch zu befinden hat. Widerspruchsberechtigt sind alle Teilnehmer der betreffenden Mitgliederversammlung. Ferner sind widerspruchsberechtigt alle Unterbezirke sowie Vereine bzw. Schachabteilungen von Sportvereinen des SBOO, sofern diese von mindestens einer Person auf der Mitgliederversammlung vertreten waren.

f) Entscheidungen

Der Mitgliederversammlung sind folgende Entscheidungen vorbehalten :
- Satzungsänderungen
- Festsetzung der Beiträge
- Etat für das nächste Geschäftsjahr
- Entlastung des Kassenwartes
- Entlastung der anderen Vorstandsmitglieder
- Wahl der Vorstandsmitglieder
- Wahl der Kassenprüfer
- Wahl der Mitglieder des Schiedsgerichtes
- Ernennung von Ehrenmitgliedern (müssen Mitglied in einem Mitgliedsverein sein)
- Aufnahme von Förderern
- Wahl der Delegierten für die Kongresse des NSV und des Fachverbandes Schach Weser-Ems
- Verabschiedung der Ordnungen des SBOO
- Entscheidungen über Anträge
- Entscheidungen über Beschwerden nach dieser Satzung
- Ausschluß von Mitgliedern
- Auflösung des SBOO

2. Geschäftsführender Vorstand ( Vorstand im Sinne § 26 des BGB )

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören an
- der 1. Vorsitzende
- der 2. Vorsitzende / Schriftführer
- der Kassenwart.

Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes ist allein vertretungsberechtigt. Der geschäftsführende Vorstand muß aus genau der gleichen Anzahl von Personen bestehen, wie Ämter aufgeführt sind.

3. Vorstand

Dem Vorstand gehören an
- die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes
- die Referatsleiter
a) Turnierleiter
b) Jugendwart
1.Turnierleitung Einzelmeisterschaften
2.Turnierleitung Mannschaftsmeisterschaften
c) Seniorenwart
d) Mädchen- und Frauenwart
e) Lehrwart
f) Wertungsreferent
g) Pressewart

Die Mitglieder des Vorstandes werden durch eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Delegierten in den Jahren mit gerader Endziffer für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.

Mehrere Funktionen können in Personalunion wahrgenommen werden. Während einer Wahlperiode können die Aufgaben ausscheidender
Vorstandsmitglieder bis zum Ablauf der Wahlperiode durch den Vorstand kommissarisch anderen Schachfreunden übertragen werden.

Die Wahrnehmung der Aufgaben ergibt sich aus den entspr. Ordnungen und den Vorgaben der Mitgliederversammlung. Die einzelnen Vorstandsmitglieder bearbeiten ihren Zuständigkeitsbereich eigenverantwortlich. Sie sind an Vorstandsbeschlüsse und Weisungen der Mitgliederversammlung gebunden

4. Erweiterter Vorstand

Dem erweiterten Vorstand gehören an
- die Mitglieder des Vorstandes
- die Vorsitzenden der Unterbezirke oder deren Vertreter

Die Aufgaben werden in einer Geschäftsordnung geregelt. Er tritt grundsätzlich einmal jährlich zusammen

5. Kassenprüfer

Die Kassenprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Kassenführung ist nach den Regelungen der Beitrags- und Finanzordnung des SBOO zu prüfen. Das Verfahren regelt die Beitrags- und Finanzordnung des SBOO.

6. Spielausschuß

Der Spielausschuß besteht aus
- dem Turnierleiter als Sprecher
- dem Jugendwart
- den Spielleitern der Unterbezirke.
Der Spielausschuß bereitet die Anträge in bezug auf das Spielgeschehen für eine Beschlußfassung vor und legt der Mitgliederversammlung eine Stellungnahme schriftlich vor. Das Verfahren regelt die Geschäftsordnung für den Spielausschuß des SBOO.

7. Schiedsgericht

Das Schiedsgericht wird für die Dauer von zwei Wahlperioden durch die Mitgliederversammlung gewählt. Das Schiedsgericht entscheidet endgültig über laufende Turniere / Wettkämpfe nach der Turnierordnung bzw. Jugendordnung des SBOO. Das Verfahren regelt die Schiedsordnung des SBOO.

8. Delegierte

Die Delegierten und Ersatzdelegierten für die Kongresse des NSV und des Fachverbandes Schach Weser-Ems werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bei Abstimmungen auf den betr. Kongressen haben sie die Interessen und Belange des SBOO zu berücksichtigen.

 

§ 8 Rechtsmittel

Gegen Entscheidungen des Vorstandes, soweit nicht das Schiedsgericht zuständig ist, kann Beschwerde schriftlich innerhalb von zwei Wochen ( Poststempel ) nach Bekanntgabe der zu beanstandenden Maßnahme beim 1. Vorsitzenden des SBOO eingelegt werden.

Ein Beschwerderecht haben
- die Mitgliedsvereine des SBOO
- die Unterbezirke des SBOO.

Über eine Beschwerde entscheidet eine Mitgliederversammlung, die innerhalb von sechs Wochen abzuhalten ist.

§ 9 Auflösung

Bei Auflösung des SBOO fällt das Bezirksvermögen nach Regulierung aller Forderungen und Verbindlichkeiten an den NSV, der es unmittelbar und ausschließlich für den Schachsport / für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sollte innerhalb von zwei Jahren nach der Auflösung eine Neugründung einer Schachorganisation in dem Bereich des bisherigen SBOO mit einer entspr. Zweckbestimmung ( § 2 der Satzung ) erfolgen, fließt das bisherige Vermögen in voller Höhe an diese Organisation zurück.

§ 10 Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Oldenburg

 

§ 11 Verabschiedung, Inkrafttreten

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 28. März 1999 in Neuenburg verabschiedet und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg in Kraft.

 

Im Original unterschrieben :
W. Berger             M. Coners
1. Vorsitzender      2. Vorsitzender und Schriftführer

Die o. a. Satzung wurde am 17. 06. 1999 unter der Nummer 1069 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen..
1. Änderung : 16. April 2000
2. Änderung : 05. Mai 2002
3. Änderung : 27. April 2003

 

Turnierordnung

 

Präambel
In dieser Turnierordnung ( TO ) werden Personenbezeichnungen und ihre Fürwörter so verwendet, dass sie unterschiedslos das männliche und das weibliche Geschlecht mit einschließen.
Es ist als unrealistisch zu erachten, dass eine TO für die Ausübung des Schachspiels als Wettkampfsport jedwede spieltechnische Frage nahezu ideell reglementieren könnte. Deshalb sollte die sportliche Fairness oberstes Prinzip für jeden Schachspieler sein.
Er sollte also bei der Ausübung seines Wettkampfsportes immer den Gesichtspunkt der Partnerschaft in den Vordergrund stellen und sich stets dessen bewusst sein, dass der Schachsport im besonderen Maße dazu geeignet ist, der geistigen und charakterlichen Entwicklung zu dienen. In strittigen Fällen, die nicht durch diese TO bzw. die TO des NSV, die TO des Deutschen Schachbundes und die FIDE-Schachregeln eindeutig geklärt sind, sollte es dennoch grundsätzlich möglich sein, durch die Anwendung des obersten Prinzips der Fairness sowie durch das Studium analoger Situationen, die von o. g. Regelungen erfasst wurden, zu einer sportlichen Entscheidung zu gelangen, die insbesondere den Zwecken des SBOO ( s. Satzung § 2 ) nicht entgegen zu stehen hat.
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Turnierordnung ist für alle Turniere des SBOO verbindlich. Die Unterbezirke können für Ihren Verantwortungsbereich davon abweichende Regelungen treffen. Die Turniere der Jugend werden gesondert geregelt.
1.2 Diese TO ist für die spieltechnischen Fragen bindend.
1.3 Sofern diese TO keine Regelungen vorsieht, gelten die TO des NSV, die TO des Deutschen Schachbundes und die FIDE-Schachregeln in der jeweils gültigen Fassung.
1.4 Regelungen in zusätzlichen Spielordnungen (Jugend-TO, Unterbezirks-TO) dürfen der TO des SBOO nicht entgegenstehen.

2. Allgemeine Regelungen
2.1 Ablauf von Turnieren und Wettkämpfen
2.1.1 Zur Einhaltung aller in dieser TO und den auf ihrer Grundlage ergangenen Ausschreibungen genannten Fristen und Termine gilt das Datum des Poststempels.
2.1.2 Der Ausrichter und der gastgebende Verein sind verpflichtet, geeignete Rahmenbedingungen für Turniere und Wettkämpfe zu schaffen.
2.1.3 Der Bestand an Spielmaterial muss auch den in der Regel notwendigen Ersatz umfassen.
2.1.4 Bei allen Turnieren und Wettkämpfen des SBOO darf im Spielraum nicht geraucht werden.
2.1.5 Für Turniere / Wettkämpfe werden Startgelder nach Maßgabe der dieser TO als Anlage beigefügten Startgeldliste erhoben.
2.1.6 Bei allen Turnieren des SBOO werden mindestens an den jeweiligen Sieger, jedoch höchstens an die drei Erstplazierten Urkunden ausgegeben. Diese Urkunden finanziert der SBOO.

2.2 Turnier- bzw. Wettkampfleitung
2.2.1 Turniere des SBOO werden grundsätzlich durch den SBOO-Turnierleiter geleitet.
2.2.2 Für alle Turniere ist bei Abwesenheit des SBOO-Turnierleiters durch diesen ein Turnierleiter zu bestellen. Bei Mannschaftskämpfen sind die Mannschaftsführer Schiedsrichter
2.2.3 Bei den unter Ziffer 4.1.1 genannten Meisterschaften - außer der Mannschaftsmeisterschaft und dem Einzelpokalturnier - wird ein Turnierausschuss (TA) gewählt, der über Proteste, deren Entscheidung keinen Aufschub duldet, endgültig entscheidet.
2.2.3.1 Der TA besteht aus dem Vorsitzenden und zwei erfahrenen Spielern sowie 2 Ersatzmitgliedern, die bei Befangenheit eines oder mehrerer Mitglieder des TA tätig werden. Der Turnierleiter darf nicht Mitglied im TA sein.
2.2.3.2 Den TA leitet der Vorsitzende. Bei Abstimmungen ist Stimmenthaltung nicht zulässig.

2.3 Protest
2.3.1 Ein Protest bei den Mannschaftskämpfen ist innerhalb von 3 Tagen nach Beendigung einer Runde schriftlich beim Turnierleiter einzulegen. Der Turnierleiter entscheidet hierüber. Die Entscheidung ist schriftlich innerhalb von maximal vier Werktagen den Protestführern mitzuteilen.
2.3.2 Gegen Entscheidungen des Turnierleiters kann innerhalb einer Woche schriftlich Protest beim Schiedsgericht unter Zahlung einer Gebühr in Höhe von 75,00 €uro auf das bekannte Konto des SBOO eingelegt werden. Die Einzahlung ist nachzuweisen. Die Protestgebühr wird erstattet, wenn dem Protest stattgegeben wird.
2.3.3 Nach Beendigung eines Turnieres eingebrachte Proteste werden nicht mehr zugelassen. Ein Turnier gilt als beendet, wenn der Spielbericht im offiziellen Mitteilungsblatt des SBOO veröffentlicht ist. Bei einem nachweisbar nur später erkennbaren Verstoß gegen die TO können Proteste bis spätestens sechs Wochen nach der Veröffentlichung des Endergebnisses eingelegt werden.2.3.4 Ein Eingreifen des Turnierleiters ist bei erkennbaren Verstößen jederzeit möglich.

3. Spielberechtigung

3.1 An den Turnieren des SBOO dürfen nur Spieler teilnehmen, die eine Spielgenehmigung für einen Verein des SBOO besitzen, sofern diese TO keine andere Regelung vorsieht.

3.2 Als Berechtigungsnachweis gilt die Mitgliederliste des DSB oder eine vorläufige Spielgenehmigung.

4. Spielbetrieb

4.1 Im SBOO werden jährlich grundsätzlich folgende Turniere ausgetragen:
4.1.1 Meisterschaften und Pokal
4.1.1.1 Einzelmeisterschaft
4.1.1.2 Schnellschachmeisterschaft
4.1.1.3 Blitz-Einzelmeisterschaft
4.1.1.4 Einzelpokalturnier ( Dähne-Pokal )
4.1.1.5 Mannschaftsmeisterschaft
4.1.1.6 Blitz-Mannschaftsmeisterschaft
4.1.2 Sonderveranstaltungen werden durch Ausschreibung geregelt.

4.2 Bedenkzeitregelungen
4.2.1 Bei der Mannschaftsmeisterschaft beträgt die Bedenkzeit beträgt 2 Stunden für 40 Züge. Nach der ersten Zeitkontrolle erhält jeder Spieler für weitere 20 Züge eine weitere Stunde zu seiner Restbedenkzeit hinzugefügt. Nach der zweiten Zeitkontrolle erhält jeder Spieler für die verbleibenden Züge weitere 30 Minuten zu seiner vorhandenen Bedenkzeit hinzugefügt. Die Gesamtspieldauer beträgt maximal sieben Stunden ohne zwischenzeitliche Unterbrechung.
4.2.2 Bei Schnellschachturnieren beträgt die Bedenkzeit 30 Minuten pro Spieler und Partie.
4.2.3 Bei Blitz-Schach-Turnieren beträgt die Bedenkzeit 5 Minuten pro Spieler und Partie.
4.2.4 Bei allen anderen Turnieren beträgt die Bedenkzeit pro Spieler und Partie 2 Stunden für 40 Züge, danach 30 Minuten für den Rest der Partie.

4.3. Einzelmeisterschaft
4.3.1 Die Einzelmeisterschaft wird grundsätzlich als offenes Turnier nach dem Schweizer-System in 7 Runden ausgetragen. Über die Turnierform entscheidet endgültig der Turnierleiter.
4.3.2 Bei Punktgleichheit entscheidet auf allen Plätzen des Turniers die Sonneborn-Berger-Wertung, bzw. die Buchholzwertung, ggf. die verfeinerte Buchholzwertung.
4.3.3 Der/die Sieger(in) der Einzelmeisterschaft erhält den Titel: ,,Meister(in) des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland e.V. 20.."

4.4 Schnellschachmeisterschaft
4.4.1 Die Schnellschachmeisterschaft ist ein offenes Turnier.
4.4.2 Der Turniermodus richtet sich nach der Teilnehmerzahl.
4.4.3 Bei Punktgleichheit entscheidet auf allen Plätzen des Turniers die Sonneborn-Berger-Wertung, bzw. die Buchholzwertung, ggf. die verfeinerte Buchholzwertung.
4.4.4 Der/die Sieger(in) der Schnellschachmeisterschaft erhält den Titel: ,,Schnellschachmeister(in) des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland e.V. 20.."
4.4.5 Die Qualifikation für entsprechende NSV-Turniere erfolgt gemäß der NSV-Turnierordnung.

4.5 Blitz-Einzelmeisterschaft
4.5.1 Die Blitz-Einzelmeisterschaft ist ein offenes Turnier.
4.5.2 Die Blitz-Einzelmeisterschaft wird als Rundenturnier durchgeführt. Der Turnierleiter ist berechtigt, bei großer Teilnehmerzahl Vorgruppen zu bilden.
4.5.3 Der/die Sieger(in) der Blitz-Einzelmeisterschaft erhält den Titel: ,,Blitzschach-Meister(in) des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland e.V. 20.."
4.5.4 Die Qualifikation für entsprechende NSV-Turniere erfolgt gemäß NSV-Turnierordnung.

4.6 Einzelpokalturnier ( Dähne-Pokal )
4.6.1 Teilnahmeberechtigt ist je ein Vertreter der vier Unterbezirke. Der Teilnehmer ist nicht verpflichtet, eine gültige Spielberechtigung vorzulegen.
4.6.2 Die Einzelpokalmeisterschaft wird nach dem K.O.-System durchgeführt. Der erste Gewinnpunkt entscheidet. Es sind im Höchstfall zwei Partien zu spielen. Die erste am Sonnabend, die zweite am Sonntag. Ist dann noch keine Entscheidung gefallen, wird gelost. Bei Vereinbarung beider Spieler kann auch durch Blitzpartien die Entscheidung herbeigeführt werden.
4.6.3 Der reisende Teilnehmer führt in der ersten Partie die weißen Steine, bei einer notwendigen zweiten Partie werden die Farben gewechselt,
4.6.4 Der Sieger des Einzelpokalturniers erhält den Titel: "Dähne-Pokal-Sieger des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland e.V. 20.."
4.6.5 Der Sieger ist berechtigt, auf Landesebene am Pokalturnier teilzunehmen.

4.7 Mannschaftsmeisterschaft
4.7.1 Klasseneinteilung Die Mannschaftsmeisterschaft des SBOO wird in zwei Klassen gespielt. Die obere Klasse ist die Bezirksliga (BL), die untere Klasse ist die Bezirksklasse.
4.7.1.1 Die Bezirksklasse spielt in zwei Staffeln, der Bezirksklasse Nord-West (BNW) und der Bezirksklasse Süd-Ost (BSO).
4.7.1.2 Die Bezirksliga besteht aus zehn Mannschaften. Die Bezirksklassen bestehen aus 8 Mannschaften.
4.7.1.3 Die BNW umfasst grundsätzlich das Gebiet der Unterbezirke Ostfriesland und Wilhelmshaven-Friesland.
4.7.1.4 Die BSO umfasst grundsätzlich das Gebiet der Unterbezirke Ammerland-Oldenburg(Stadt)-Wesermarsch und Südoldenburg.
4.7.2 Austragung
4.7.2.1 Die Mannschaften tragen an acht Brettern eine einfache Spielrunde aus.
4.7.3 Wertung
4.7.3.1 Es gilt folgende Wertung: Mehrheit der Brettpunkte = 2 Mannschaftspunkte Gleichheit der Brettpunkte = 1 Mannschaftspunkt Minderheit der Brettpunkte = 0 Mannschaftspunkte
4.7.3.2 Gibt es nach Abschluss einer Spielzeit punktgleiche Mannschaften, so entscheidet die Brettpunktwertung und danach das Spielergebnis gegeneinander in der Reihenfolge: Mannschaftspunkte, Brettpunkte, Berliner-Wertung aus diesem Kampf. Sollte danach keine Entscheidung um den ersten Platz sowie den Plätzen, die den Abstieg bedeuten, gefallen sein, wird ein Stichkampf durchgeführt.
4.7.3.3 Falls eine Mannschaft durch die Wertung eines Wettkampfes gemäß Ziffer 4.7.8.3 / 4.7.8.4 / 4.7.10.1 benachteiligt wird, muss der Turnierleiter geeignete Maßnahmen treffen.
4.7.4 Qualifikation und Abstiegsregelung
4.7.4.1 Der Sieger der BL steigt in die Verbandsliga West auf.
4.7.4.2 Die Sieger der BNW und der BSO steigen in die BL auf.
4.7.4.3 Aus den Unterbezirken steigt je eine Mannschaft in die ihrer regionalen Zugehörigkeit entsprechende Bezirksklasse auf.
4.7.4.4 Aus der BL, der BNW und der BSO steigen so viele Mannschaften in die ihrer regionalen Zugehörigkeit entsprechenden Klasse ab, dass nach Einreihung der Aufsteiger aus unteren Klassen sowie der Absteiger aus höheren Klassen die entsprechende Anzahl an Mannschaften gemäß Ziffer 4.7.1.2 verbleiben.
4.7.4.5 Bei Meldeverzicht einer spielberechtigten Mannschaft steigt die nächstplazierte Mannschaft aus derjenigen nächsttieferen Staffel auf, in deren Bereich die verzichtende Mannschaft gehört.
4.7.5 Spielberechtigung
4.7.5.1 Innerhalb einer Spielklasse ist ein Spieler während eines Spieljahres nur für eine Mannschaft spielberechtigt. Stammspieler sind in untergeordneten Spielklassen nicht spielberechtigt.
4.7.5.2 Ersatzspieler von Mannschaften, die übergeordneten Spielklassen angehören, sind für die BL, die BNW und die BSO spielberechtigt. Diese Spielberechtigung erlischt nach insgesamt dreimaliger Mitwirkung in den höheren Spielklassen.
4.7.5.3 Werden Ersatzspieler in übergeordneten Klassen eingesetzt, sind sie in der nach Spielplan termingleichen Runde in einer anderen Mannschaft nicht mehr spielberechtigt.
4.7.6 Ranglisten (Mannschaftsmeldung)
4.7.6.1 Für jede Mannschaft ist jeweils zum 1. September eine Rangliste mit Namen, Vornamen, Geburtsdatum, sowie der Mitgliedsnummer in der Reihenfolge der Brettbesetzung an den Turnierleiter zu schicken.
4.7.6.2 Eine Rangliste umfasst acht Stamm- und bis zu zwölf Ersatzspieler in festgelegter Rangfolge. Nachmeldungen von Ersatzspielern sind während der gesamten Spielperiode bis zur Höchstzahl möglich.
4.7.6.3 Nachgemeldete Spieler sind in der Rangliste unten anzufügen und vierzehn Tage nach der schriftlichen Meldung spielberechtigt.
4.7.6.4 Nach Meldeschluss kann die vorgelegte Rangliste abgesehen von Nachmeldungen, nicht mehr verändert werden.
4.7.7 Auslosung
4.7.7.1 Die Auslosung erfolgt jeweils für zwei Jahre. In den Jahren mit ungerader Zahl hat der in der Paarungstafel zuerst genannte Verein Heimrecht. Im folgenden Jahr wird nach dem Spielplan des Vorjahres mit vertauschtem Heimrecht gespielt.
4.7.7.2 Im zweiten Jahr werden auf- bzw. abgestiegene Mannschaften durch ab- bzw. aufgestiegene Mannschaften ersetzt.
4.7.7.3 Die Mannschaft mit Heimrecht hat an den Brettern zwei, vier, sechs und acht Weiß.
4.7.7.4 Der Turnierleiter ist verpflichtet, das Aufeinandertreffen von Mannschaften eines Vereins in den letzten beiden Runden durch Austausch einzelner Runden zu verhindern. Nach Möglichkeit sollen derartige Paarungen in die ersten drei Runden gelegt werden.
4.7.8 Mannschaftsaufstellung
4.7.8.1 Die Brettfolge darf gegenüber der Rangliste während der gesamten Spielperiode nicht verändert werden.
4.7.8.2 Fehlen Spieler, so können Ersatzspieler unter Aufrücken der Mannschaft unten angeschlossen werden. Zulässig ist die Nichtbesetzung einzelner Bretter unter Namensnennung der fehlenden Spieler.
4.7.8.3 Die Mannschaftsaufstellung ist spätestens fünf Minuten vor Beginn des Wettkampfes von dem Mannschaftsführer oder bei seiner Abwesenheit durch einen Vertreter bindend schriftlich auf dem Spielbericht abzugeben; eine spätere Meldung führt zu einem entsprechenden Bedenkzeitabzug bei allen Spielern dieser Mannschaft. Nach erfolgter Nominierung der Aufstellung ist eine Änderung nicht mehr möglich. Bei fehlerhafter Rangfolge werden alle Partien, beginnend mit dem Brett des falsch eingesetzten Spielers abwärts, als verloren gewertet.
4.7.8.4 Der Einsatz eines nichtberechtigten Spielers hat den Verlust des gesamten Wettkampfes zur Folge.
4.7.9 Spieltermine und Spielbeginn
4.7.9.1 Die Spieltermine für die Mannschaftskämpfe auf SBOO-Ebene sollen grundsätzlich den Spielterminen der Verbandsliga West angeglichen werden.
4.7.9.2 Grundsätzlich ist der Sonntag der Spieltag und Spielbeginn ist um 10.00 Uhr.
4.7.9.3 Sollte in Ausnahmefällen eine Spielverlegung nötig sein, müssen die gegnerische Mannschaft und der Turnierleiter der Verlegung zustimmen. Die letzte Runde muss zeitgleich ausgetragen werden.
4.7.10 Spielausfälle und Nichtantreten
4.7.10.1 Tritt eine Mannschaft zum angesetzten Termin nicht an, so wird der Wettkampf für sie mit 0:8 verloren gewertet.
4.7.10.2 Eine Mannschaft ist nicht angetreten, wenn eine Stunde nach vorgesehenem Spielbeginn weniger als vier Spieler den Wettkampf aufgenommen haben.
4.7.10.3 In Ausnahmefällen -höhere Gewalt- kann der Turnierleiter einen neuen Termin ansetzen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass keine Pflicht besteht, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
4.7.10.4 Der Verein der nicht angetretenen Mannschaft erstattet in jedem Fall dem Gegner alle für die Durchführung des ausgefallenen Kampfes nachweislich entstandenen Kosten bis zur Höhe von 100,00 €uro
4.7.10.5 Abgesehen von den Fällen nach Ziffer 4.7.10.3 hat die nicht angetretene Mannschaft ein Reuegeld in Höhe von 50,00 €uro an die Kasse des SBOO zu zahlen.
4.7.10.6 Wird eine Mannschaft nach der Meldung, aber vor Beginn der 1. Runde zurückgezogen, gilt sie als erster Absteiger. In diesen Fällen ist eine Buße von 25,00 €uro zu zahlen. Zieht ein Verein eine Mannschaft nach der ersten Runde zurück, werden die Ergebnisse genullt und der Verein zahlt eine Buße von 75,00 €uro.
4.7.11 Ergebnismeldung
4.7.11.1 Der gastgebende Verein ist verpflichtet, die Mannschafts- und Einzelergebnisse an den Leiter der Staffel schriftlich zu melden. Der Spielbericht muss von beiden Mannschaftsführern - auch bei Protestfällen - unterschrieben sein. Der Spielbericht muss spätestens den Poststempel des auf den Wettkampf folgenden Tages tragen.
4.7.11.2 Zusätzlich sind das Mannschaftsergebnis und die Einzelergebnisse durch den gastgebenden Verein am Spieltag zwischen 18.00 und 20.00 Uhr dem Leiter der Staffel telefonisch mitzuteilen.4.7.11.3 Bei Verstößen gegen die Ergebnismeldung ist eine Buße von 10,00 €uro zu zahlen.
4.7.12 Urkunden und Anerkennungen.
4.7.12.1 Der Sieger der BL erhält den Titel: ,,Mannschaftsmeister des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland e.V. 20.."
4.7.12.2 Die drei Erstplazierten in der BL, BNW und der BSO erhalten Urkunden.
4.7.12.3 Der Sieger der BL erhält eine Anerkennung im Werte von ca. 25,00 €uro.

4.8 Blitz-Mannschaftsmeisterschaft
4.8.1 Spielberechtigt sind aus den Vereinen des SBOO eine oder mehrere Mannschaften
4.8.2 Jede Mannschaft besteht aus 4 Spielern. Ein Ersatzspieler kann nach jeder Runde unter Aufrücken der Mannschaft eingefügt werden. Die Nominierung der Mannschaft erfolgt durch den Mannschaftsführer vor Turnierbeginn.
4.8.3 Die Blitz-Mannschaftsmeisterschaft wird als Rundenturnier durchgeführt. Der Turnierleiter ist berechtigt, bei großer Teilnehmerzahl Vorgruppen zu bilden.
4.8.4 Bei Punktgleichheit entscheiden die Brettpunkte. Ergibt sich hiernach Gleichstand, werden vom Turnierleiter am selben Tag Stichkämpfe durchgeführt.
4.8.5 Der Sieger der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft erhält den Titel: ,,Blitz-Mannschaftsmeister des Schachbezirks Oldenburg-Ostfriesland e.V. 20.."
4.8.6 Die Qualifikation für entsprechende NSV-Turniere erfolgt gemäß der NSV-Turnierordnung.

4.9 Sonderveranstaltungen
4.9.1 Der Vorstand kann über Sonderveranstaltungen beschließen.

5. Spielgenehmigung

5.1 Alle spielaktiven Mitglieder müssen in der Mitgliederliste des DSB eingetragen sein.
5.2 Sie wird von der Zentralen Paßstelle des DSB (ZPS) ausgestellt. Jeder Verein erhält über den Turnierleiter einen Auszug in Form einer Vereinsmitgliederiiste. Antragsteller für Änderungen der Mitgliederliste ist der zuständige Verein. Anträge müssen schriftlich gestellt werden. Für den Antrag ist das Formblatt des NSV zu verwenden und vollständig auszufüllen.
5.3 Zweifel an der Spielberechtigung eines Spielers prüft der Veranstaltungsleiter anhand der von DSB bereitgestellten Daten. War zum Zeitpunkt der Veranstaltung kein Eintrag für den zuständigen Verein in der Mitgliederliste vorhanden oder wurde für den betreffenden Spieler keine vorläufige Spielgenehmigung ausgestellt (s. Ziffer 5.6), hat der Spieler seinen Kampf verloren. Wird in einem Mannschaftskampf ein nicht spielberechtigter Spieler eingesetzt, hat der Verein den Mannschaftskampf an allen Brettern verloren.
5.4 Ein Spieler ist nur für den Verein spielberechtigt, in dessen Mitgliederliste er eingetragen ist. Er kann nur für diesen Verein Mannschaftskämpfe bestreiten und nur an offiziellen Meisterschaften der diesem Verein übergeordneten Organisationen (Bezirk, Verband) teilnehmen. Ausnahme: mit einer vorläufigen Spielberechtigung Ausgenommen von dieser Regelung ist das Erteilen von Gastspielgenehmigungen im Damenspielbetrieb.
5.5 Will ein Spieler für einen anderen als den bisherigen Verein seine offiziellen Kämpfe bestreiten (Wechsel der Spielgenehmigung), muss er das dem alten Verein gegenüber schriftlich erklären. Der neue Verein muss beim bisherigen Verein eine schriftliche Freigabeerklärung anfordern. Die Freigabeerklärung hat innerhalb von drei Wochen (gerechnet vom Datum des Poststempels der Anforderung) zu erfolgen. Der neue Verein beantragt über den Turnierleiter eine neue Spielgenehmigung und fügt diesem Antrag die Freigabeerklärung bei.
5.6 Anträge auf Erteilung einer vorläufigen Spielberechtigung sind auf dem vorgegebenen Vordruck an den Turnierleiter / Jugendturnierleiter für Jugendturniere zu richten. Diese Anträge gelten als Anmeldung in die Mitgliederliste des DSB, sofern der Verein nicht schriftlich widerspricht. Sie werden daher nach Erteilung der bis zum jeweiligen Stichtag gültigen vorläufigen Spielgenehmigung umgehend an den Beauftragten für Datenverarbeitung im NSV weitergeleitet. Anträge auf Erteilung einer vorläufigen Spielgenehmigung müssen schriftlich gestellt werden und dieselben Angaben wie Anträge gemäß Ziffer 5.2 enthalten.
5.7 Anträge auf Änderung der Spielgenehmigung müssen mit Poststempel spätestens vom 20.6. von den Vereinen an den Turnierleiter abgesandt sein. Neueintragungen können bis zum 20.6. und 20.12. beim Turnierleiter beantragt werden.
5.8 Die Löschung aus der Mitgliederliste kann nur zum 30.06. bzw. 31.12. eines Jahres erfolgen. Die Beitragspflicht gegenüber dem jeweiligen Verband und seinen Untergliederungen bleibt auf jeden Fall bis zum 31.12 des betr. Jahres bestehen.
5.9 Löschungen von Mitglieder- und Vereinsdatensätzen sind außer per 30.06. auch per 31.12. eines Jahres zulässig, wenn sie zur Bereinigung der Datenbanken beitragen und der Landesverband sicher ist, dass nicht gegen den Passus ,,Doppelspiel" verstoßen wird. Die Verantwortung für die Löschungen liegt ausschließlich beim Landesverband.

Im Original unterschrieben:
W. B e r g e r       R. W e b e r
1. Vorsitzender   Turnierleiter

Emden, 1. Juni 1997
geändert am 20.05.2001, wirksam zum 01.07.2001 (spieltechnisch) geändert am 01.01.2002 (finanziell) geändert am 27.04.2003

Anlage zur TO des SBOO
Bearbeitung von vorläufigen Spielgenehmigungen / Anmeldung in die Mitgliederliste des DSB.Die Bearbeitung dieser Anträge richtet sich nach dem "Merkblatt für Vereine", die der Beauftragte für Datenverarbeitung im Niedersächsischen Schachverband herausgegeben hat ( kann im Internet unter http://www.nsv-online.de/datenverarbeitung/index.php heruntergeladen werden )

Kurzfassung für den Bereich des SBOO:

- die Vereine beantragen eine Vorläufige Spielgenehmigung ( VS ) auf dem dafür vorgesehenen Vordruck beim Bezirksturnierleiter ( BTL ) oder Jugendturnierleiter ( JTL )
- sie ist befristet bis zum Ende eines Kalenderhalbjahres (30.06. bzw. 31.12.)- der BTL / JTL teilt die Ausstellung einer VS dem Staffelleiter mit, der sie mit dem Datum des Beginns im nächsten Spielbericht zu veröffentlichen hat
- der BTL / JTL leitet diesen Antrag umgehend ( spätestens 30.06. bzw. 31.12. ) des betr. Jahres an den Beauftragten für Datenverarbeitung im NSV weiter, der alles weitere veranlasst- während Anmeldungen auf Aufnahme in die Mitgliederliste beim DSB immer an den Beauftragten für Datenverarbeitung zu richten sind und keine Kosten verursachen, ist bei der Beantragung einer VS folgendes zu beachten:
o für die Teilnahme an Turnieren / Wettkämpfen auf Bezirksebene ist der Antrag an den BTL / JTL zu richten. Dabei entstehen keine Kosten
o soll eine VS für einen Spieler beantragt werden, der überregional eingesetzt werden soll, ist die VS beim Beauftragten für Datenverarbeitung beim NSV zu beantragen.
o in diesen Fällen entsteht eine Bearbeitungsgebühr von 20,-- €uro für Erwachsene und 10,-- €uro für Jugendliche bis 18 Jahre.

 

 

Jugendordnung

 

Inhalt
1. Grundsätze
2. Geltungsbereich
3. Allgemeine Spielberechtigung
4. Jugendlehrarbeit
5. Termine
6. Einzelmeisterschaften
6.1 U18, u16, u14 und u12
6.2 U10 und u8
6.3 Mädchen
7. Blitzeinzelmeisterschaften
8. Allgemeine Bestimmungen für Mannschaftsmeisterschaften
9. Mannschaftsmeisterschaft
9.1 Aufstellung und Struktur
9.2 Spielberechtigung9.3 Austragung
9.4 Verlegung
9.5 Nichtantreten
9.6 Meister / Aufstieg
10. Mannschaftsmeisterschaften U16 / U10
11. Sonderveranstaltungen
12. Startgelder

1. Grundsätze
1.1 Alle Beteiligten sind zu Fairplay verpflichtet. Alle Beteiligten haben sich so zu verhalten, dass eine Störung der Veranstaltungen ausgeschlossen ist (§ 1.1 gilt nur für 1.1, 1.2, und 1.4, nicht für 1.3).
1.2 Bei allen Veranstaltungen gilt im Turnierbereich ein absolutes Rauch- und Alkoholverbot.
1.3 Das Spieljahr entspricht den Vorgaben der höheren Ebene.
1.4 Für alle Turniere gelten die jeweils aktuellen Regeln der FIDE sowie die dazu ergangenen Bestimmungen des DSB, der DSJ, des NSV, der NSJ und des SBOO.
1.5. Die Turnierleitung kann bei Verstößen gegen die TO 1.1. bis 1.4. Strafen verhängen. Gegen aktive Turnierteilnehmer können Spielverlust oder Punktabzüge verhängt werden. Gegen alle Teilnehmer kann im Extremfall der Ausschluss von der Veranstaltung verhängt werden.
1.6. Wenn in dieser Jugendordnung Sachverhalte nicht geregelt sind, dann gilt die Turnierordnung des Bezirkes 5 Oldenburg Ostfriesland.

2 Geltungsbereich
2.1 Sachlich und räumlich für alle dem SBOO angehörigen Vereine.
2.2 Inhaltlich für alle Veranstaltungen des SBOO.
2.3 Persönlich für alle direkt oder indirekt Beteiligten. Dies sind neben den Spielern und den Funktionsträgern z. B. die Mannschaften und Vereine, aber auch die Betreuer und Zuschauer.

3 Allgemeine Spielberechtigung
3.1 Alle Teilnehmer an Meisterschaften müssen in einer Aktivenliste eines Vereins des Bezirkes 5 Oldenburg Ostfriesland eingetragen sein. Die Spielberechtigung gilt für das Spieljahr. Der Jugendwart kann eine vorläufige Spielgenehmigung erstellen, sofern noch keine Eintragung besteht. Die vorläufige Spielgenehmigung gilt bis zum nächsten Meldetermin. Der Jugendwart gibt diese Nachmeldung als Antrag auf Erteilung einer endgültigen Spielberechtigung an den Turnierleiter des SBOO weiter.
3.2 Schulschachgruppen können an allen Mannschaftswettbewerben des SBOO teilnehmen, sie können sich aber nur dann, wenn sie einem Verein des SBOO angehören, für übergeordnete Turniere qualifizieren. Über die Teilnahme an Einzelturnieren entscheidet der SBOO-Jugendwart.
3.3. Verliert ein Teilnehmer im Turnierverlauf seine Spielberechtigung nach 3.1. der Jugendordnung, darf er bei Einzelmeisterschaften das Turnier fortsetzen, ohne dass er Qualifikationsansprüche erwerben kann. Bei Mannschaftsturnieren darf der betreffende Spieler nicht mehr eingesetzt werden.
3.4. Ein Spieler verliert die Qualifikation zu übergeordneten Turnieren, wenn er zum Meldetermin des übergeordneten Turniers die Spielberechtigung nach Jugendordnung 3.1. nicht mehr erfüllt. Ein Spieler verliert die Qualifikation zu übergeordneten Turnieren, wenn er die Spielberechtigung nach der für das übergeordnete Turnier gültigen Turnierordnung nicht mehr erfüllt. In beiden Fällen geht die Qualifikation auf den Nächstplatzierten über.
3.5 Für alle weiterführenden Turniere gelten die Altersstichtage des nächst höheren Turniers. Für alle anderen Turniere gelten die Altersstichtage der NSJ.

4 Jugendlehrarbeit
4.1 Der SBOO weiß sich zuständig für die schachliche Fortbildung der Jugendlichen, die in ihren Vereinen oder Unterbezirken nicht mehr gefördert werden können.
4.2 Diese Fortbildung soll geschehen durch Bildung von Kadern, durch die Bereitstellung von Trainer auf der Bezirksmeisterschaft und der Landesmeisterschaft und durch die Weiterbildung der im Bezirk vorhandenen Trainern und Betreuern.
4.3 Näheres regelt die Kaderordnung in ihrer gültigen Fassung.

5 Termine
5.1 Der Jugendwart legt die Termine für alle Veranstaltungen der Jugend des SBOO des folgenden Spieljahres bis zum 01.04. des Jahres fest. Dabei hat er die Termine der höheren Ebenen mit Ausnahme von Pokal und Frauen zu berücksichtigen.
5.2 Die Termine der Jugendliga sollten immer auf den Jugendterminen der höheren Ebenen liegen.

6 Einzelmeisterschaften
Es sollen folgende Turniere stattfinden :
6.1 Die Meisterschaften der u18, u16, u14 und die u12 sollen in den Herbstferien über mindestens vier Tage ausgetragen werden.
6.1.1 Es sollen sieben Runden nach dem Schweizer System gespielt werden.
6.1.2 Die Bedenkzeit soll sich an der Bedenkzeit für die Landeseinzelmeisterschaft orientieren. Die Bedenkzeit muss für eine DWZ-Auswertung ausreichend sein.
6.1.3 Der SBOO übernimmt die Ausrichtung, sofern sich kein Verein bis zum 01.04. um die Ausrichtung bewirbt.
6.1.4 Der Ausrichter sorgt für Spielräume, ausreichend Spielmaterial, Turnierhelfer, Preise und Unterbringung der Teilnehmer. Für die ihm entstehenden Kosten kann er einen Teilnehmerbeitrag fordern. Der SBOO gewährt einen Zuschuss.
6.1.5 Der Jugendwart versendet bis zum 1. 5. des Jahres eine Ausschreibung an die Vereine und Schulen und veröffentlicht diese in der " Rochade-Europa "
6.2 Die Meisterschaft der u8 und u10 soll an einem Wochenende in der ersten Hälfte der Saison ausgetragen werden.
6.2.1 Es soll in sieben bis neun Runden nach dem Schweizer System gespielt werden.
6.2.2 Die Bedenkzeit sollte 30 bis 60 Minuten pro Spieler und Partie betragen.
6.2.3 Der Ausrichter stellt Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Kosten hierfür tragen die Teilnehmer.
6.2.4 Der Ausrichter sorgt für Spielräume, ausreichend Spielmaterial und Preise. Für die ihm entstehenden Kosten kann er einen Teilnehmerbeitrag fordern. Der Ausrichter sorgt für ein altersgemäßes Rahmenprogramm.
6.3 Für jede Altersklasse soll parallel ein Mädchenturnier stattfinden. Sollte es nicht genügend Teilnehmerinnen geben, so können diese als Mädchenturnier für mehrere Altersgruppen oder mit den Turnieren der Jungen zusammengelegt werden.
6.4 Es gelten die Altersstichtage der folgenden Deutschen Meisterschaften.
6.5 Die Sieger der einzelnen Turniere erhalten den Titel u18- bis u8-Jugend - Einzelmeister des SBOO des laufenden Jahres. Dies gilt sinngemäß auch für alle Mädchenturniere.
6.6 Der Titelträger wird bei Punktgleichheit durch die Wertungen in folgender Reihenfolge ermittelt: bei Turnieren im Schweizer System: 1. Buchholzwertung, 2. Verf. Buchholzwertung, 3. Siegwertung, 4. Siege mit den schwarzen Steinen, 5. Los; bei Rundenturnieren: 1. Sonneborn-Berger, 2. direkter Vergleich, 3. Siegwertung, 4. Los.
6.7 Die Einzelmeister und Plazierten vertreten den SBOO bei Turnieren der Niedersächsischen Schachjugend. Die Teilnahme an diesen Turnieren richtet sich nach der Spielordnung der NSJ in der jeweils gültigen Fassung. Bei Punktgleichheit entscheidet nicht die Wertung sondern ein Stichkampf über mindestens 3 Partien mit einer Bedenkzeit von mindestens 30 min pro Partie und Spieler.

7 Blitzeinzelmeisterschaften
7.1 Die Blitzeinzelmeisterschaften werden vor den Sommerferien in den Altersklassen u8 bis u18 ausgetragen.
7.2 Die Bedenkzeit beträgt 5 Minuten pro Spieler und Partie. Es sollte im Rundensystem gespielt werden.
7.3 Der Ausrichter sorgt für Spielräume, ausreichend Spielmaterial und Preise. Für die ihm entstehenden Kosten kann er einen Teilnehmerbeitrag fordern
7.4 Die Sieger der einzelnen Turniere erhalten den Titel "u18- bis u8-Jugend - Blitzeinzelmeister des SBOO" des laufenden Jahres. Dies gilt sinngemäß auch für alle Mädchenturniere.
7.5 Die Blitzeinzelmeister und Plazierten vertreten den SBOO bei Turnieren der Niedersächsischen Schachjugend; Die Teilnahme an diesen Turnieren richtet sich nach der Spielordnung der NSJ in der jeweils gültigen Fassung.
7.6 Der Titelträger wird bei Punktgleichheit durch Stichkampfpartien ermittelt, bis ein Spieler mindestens 1,5 Punkte Vorsprung hat. Sind mehr als zwei Spieler punktgleich, wird der Sieger in einem Rundenturnier ermittelt.

8 Allgemeine Bestimmungen für Mannschaftsmeisterschaften
8.1 Spielgemeinschaften sind nicht zulässig. Schulschachmannschaften sind zugelassen.
8.2 Vereine des SBOO und Schulen des Bereichs sind mit beliebig vielen Mannschaften spielberechtigt.
8.3 Stellt der Jugendwart oder Staffelleiter den Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers fest, so wird der Wettkampf an allen Brettern für diese Mannschaft als verloren erklärt. Bei einem zu tief eingesetzten Spieler werden alle betroffenen Bretter als verloren gewertet.
8.4 Die Meldung hat schriftlich zu erfolgen.
8.5 Jede Meldung hat zu enthaltenName, Adresse und Telefonnummer des Vorsitzenden und des Mannschaftsführers und die Adresse des Spiellokals, die Nummer der Mannschaft und ihre Rangliste mit Name, Geburtsdatum und Nummer der Spieler in der Mitgliederliste des DSB oder eine Schulbescheinigung.
8.6 Spielen mehrere Mannschaften eines Vereins oder einer Schule in einer Spielklasse, so darf ein Spieler nur in einer Mannschaft eingesetzt werden. Schüler einer Schulschachgruppe sind im gleichen Wettbewerb für Vereinsmannschaften nicht spielberechtigt. Dies schließt eine Meldung in Mannschaften einer anderen Liga, Gruppe oder Altersklasse aber nicht aus.
8.7 Nach Meldeschluss kann die vorliegende Rangliste, abgesehen von Nachmeldungen, nicht mehr verändert werden.
8.8 Nachmeldungen sind zu jeder Zeit möglich.
8.9 Nachgemeldete Spieler sind in der Rangliste hinten anzufügen und mit Eingang der Meldung bei dem Jugendwart spielberechtigt. Eine Nachmeldung beim ersten Einsatz auf der Spielberichtskarte ist möglich. Der Jugendwart gibt diese Nachmeldung als Antrag auf Erteilung einer vorläufigen Spielgenehmigung an den Turnierleiter des SBOO weiter.
8.10 Fehlen Spieler, so müssen Ersatzspieler in der gemeldeten Reihenfolge unter Aufrücken der Mannschaft unten angeschlossen werden.
8.11 Das Offenlassen einzelner Bretter ist nur unter Namensnennung der jeweiligen Spieler möglich. Ist die Spielerliste erschöpft, können entsprechend die letzten Bretter frei bleiben.
8.12 Die Mannschaftsaufstellungen sind vor Beginn des Kampfes von den Mannschaftsführern festzulegen.
8.13 Der in der Paarungstafel erst genannte Verein ist Gastgeber.
8.14 Die Gastmannschaft hat an den Brettern mit ungeraden Zahlen die weißen Steine.
8.15 Ein Mannschaftskampf ist für die Mannschaft gewonnen, die am Ende mehr Partien gewonnen hat. Unentschieden ist ein Kampf, wenn beide Mannschaften die gleiche Anzahl an Brettpunkten erreichen.
8.16 Über die Reihenfolge in der Tabelle entscheiden in erster Linie die Mannschaftspunkte, dann die Brettpunkte. Ist auch hier ein Gleichstand, so entscheidet der direkte Vergleich und dann die Berliner Wertung aus allen Spielen.

9 Mannschaftsmeisterschaft (SBOO-Jugendliga)
9.1 Aufstellung und Struktur:
9.1.1 Die Struktur soll sich den Vorgaben der höheren Ebene und den Bedürfnissen des Bezirks anpassen. Näheres regelt die Ausschreibung.
9.1.2 Jeder Spieler kann nur einmal als Stammspieler aufgeführt werden.
9.1.3 Die Bedenkzeit soll sich den Vorgaben der höheren Ebene und den Bedürfnissen des Bezirks anpassen. Näheres regelt die Ausschreibung.
9.2 Spielberechtigung:
9.2.1 Stammspieler aus höheren Klassen sind nicht spielberechtigt.
9.2.2 Ein Spieler ist nach dreimaligem Einsatz in höheren Mannschaften im Jugendbereich in seiner Stammmannschaft nicht mehr spielberechtigt.
9.2.3 Werden Spieler in übergeordneten Klassen eingesetzt, so sind diese in der nach dem Spielplan termingleichen Runde in tieferen Mannschaften nicht spielberechtigt. Diese Regelung gilt nicht für die Wettkämpfe, die wegen 9.4.2 oder 9.5.4 verlegt werden.
9.3 Austragung :
9.3.1 Die Mannschaftsmeisterschaft wird als Rundenturnier ausgetragen. Bei mehr als zehn Mannschaften werden nach regionalen Gesichtspunkten Gruppen gebildet.
9.3.2 Spielen mehrere Mannschaften eines Vereins in einer Gruppe, so sind diese in den ersten Runden zu paaren.
9.3.3 Der Gastgeber hat für die ordnungsgemäßen Spielbedingungen zu sorgen.
9.3.4 Der ausgeschriebene Terminplan ist einzuhalten. Die Wettkämpfe sollen um 10.00 Uhr beginnen.
9.3.5 Während eines Wettkampfes wird die Turnierleitung von den Mannschaftsführern beider Mannschaften gemeinsam ausgeübt.
9.3.6 Das Ergebnis ist vom Gastgeber telefonisch bis 20.00 Uhr an den Staffelleiter zu melden.
9.3.7 Die Spielberichtskarte muss von beiden Mannschaftsführern unterschrieben sein, auch bei Protestfällen. Näheres regelt die Ausschreibung.
9.4 Verlegung :
9.4.1 Terminverlegungen sind nur mit Zustimmung des Gegners möglich (Ausnahme 9.4.2 ), der Staffelleiter und Jugendwart sind zu informieren.
9.4.2 Bei Einsatz eines Stammspielers auf höherer Ebene (z. B. Auswahlmannschaften) kann die betroffene Mannschaft bis 4 Wochen vor dem angesetzten Termin eine Verlegung verlangen. Bei kurzfristigem Einsatz entscheidet der Jugendwart.
9.4.3 Ein Nachspielen muss bis zur letzten Runde erfolgt sein. Kämpfe der letzten Runde können nur im Falle von 9.4.2 vorverlegt werden.
9.5 Nichtantreten :
9.5.1 Eine Mannschaft gilt als nicht angetreten, wenn eine Stunde nach dem angesetzten Spielbeginn nicht mindesten die Hälfte der Spieler einer Mannschaft den Kampf aufgenommen haben.
9.5.2 Tritt eine Mannschaft zu einem Kampf nicht an, so wird dieser an allen Brettern für die Mannschaft als verloren gewertet.
9.5.3 Wird eine Mannschaft nach Meldeschluss zurückgezogen, so werden die bisher erzielten Ergebnisse gestrichen, sofern weniger als die Hälfte der Kämpfe gespielt worden sind. Der Verein zahlt eine Buße von 50 €.
9.5.4 Bei Nichtantreten infolge von höherer Gewalt, setzt der Staffelleiter nach Absprache mit dem Jugendwart einen neuen Termin an.
9.5.5 Falls eine andere Mannschaft durch kampflos gewonnene Mannschafts-/Brettpunkte benachteiligt wird, kann der Jugendwart geeignete Maßnahmen treffen.
9.5.6 Die schuldhaft nicht angetretene Mannschaft erstattet in jedem Fall ihrem Gegner alle für die Durchführung des ausgefallenen Kampfes nachweislich entstandenen Kosten bis zu einer Höhe von 50 €. Eine Mannschaft gilt als unentschuldigt nicht angetreten, wenn sie die gegnerische Mannschaft nicht mindestens 24 Stunden vor dem angesetzten Spielbeginn darüber informiert hat.
9.6 Meisterschaft / Aufstieg
9.6.1 Der Sieger der Jugendliga erhält den Titel Jugend-Bezirks-Mannschaftsmeister des laufenden Jahres.
9.6.2 Er steigt in die nächst höhere Liga auf. Wird auf den Aufstieg verzichtet, so kann die nachfolgende Mannschaft diesen wahrnehmen.
9.6.3. Näheres Regelt die Turnierordnung der NSJ.

10 Mannschaftsmeisterschaften u10,u12,u14 und U16
10.1 Diese Meisterschaften sollen gemeinsam an einem Wochenende (2 Tage) stattfinden.
10.2 Die Bedenkzeit sollte 60 Minuten pro Spieler betragen.
10.3 Teilnahmeberechtigt sind Vereine des SBOO und Schulen im Bereich des SBOO mit beliebig vielen Mannschaften.
10.4 Der Ausrichter stellt Möglichkeiten zur Übernachtung zur Verfügung. Die Kosten hierfür tragen die Teilnehmer.
10.5 Der Ausrichter sorgt für Spielräume, ausreichend Spielmaterial und Preise. Für die ihm entstehenden Kosten kann er einen Teilnehmerbeitrag fordern.
10.6 Der Sieger der Turniere erhält den Titel Jugend-Bezirks-Mannschaftsmeister der u10, u12, u14 und u16 des laufenden Jahres.
10.7 Die Siegermannschaften sind in der Regel berechtigt, bei den Landesmeisterschaften zu starten, sofern sie nicht einer Schulschachgruppe angehören. Sollte jemand verzichten, so rücken die Nächstplatzierte nach. Näheres regelt die NSJ-Turnierordnung.

11. Sonderveranstaltungen
Der Jugendwart kann mit Einverständnis des Bezirksvorstandes Sonderveranstaltungen ausschreiben.Dazu können gehören:
- Jugendblitzturniere (Mannschaft), auch für Jugendliche, die nicht Vereinen des SBOO angehören (z. B. Schulmannschaften).- Jugendpokalturniere (Einzel und Mannschaft), auch für Jugendliche, die nicht Vereinen des SBOO angehören (z. B. Schulmannschaften)
- Veranstaltungen für Mädchen, Zustimmung zu Spielgemeinschaften für Mädchenmannschaften.

12. Startgelder
Bei Einzel- und Mannschaftsturnieren kann Startgeld entsprechend der Beitrags- und Finanzordnung des SBOO erhoben werden.

13. Inkrafttreten
Diese Ordnung wurde auf dem Kongreß des SBOO am 15. Mai 2004 in Oldenburg beschlossen und tritt sofort in Kraft.

gez. W. Berger (1. Vorsitzender )     gez. M. Dietrich (Jugendwart)

 

Beitrags- und Finanzordnung

 

[01. Diese Ordnung regelt das Beitrags- und Finanzwesen des SBOO.

02. Zur Erledigung der anfallenden Kassenangelegenheiten ist nach der jeweils gültigen Satzung des SBOO ein Kassenwart zu wählen.
Er ist für eine ordnungsgemäße Kassenführung verantwortlich.
Für die Kassenverwaltung gilt der Grundsatz der Einheitskasse, die alle Kassengeschäfte erledigt.
Die Führung von Nebenkassen ist untersagt. Vorschüsse sind nach Verbrauch, spätestens am Ende des Haushaltsjahres, abzurechnen
Alle durchgeführten Turniere, auch wenn sie kostenneutral durchgeführt wurden, sind über die Kasse abzuwickeln. Die Kasse ist so einzurichten, daß sie ihre Aufgaben ordnungsgemäß und Wirtschaftlich erfüllen kann. Die Bücher und Belege, die Zahlungsmittel und die zu verwahrenden Wertgegenstände sind sicher aufzubewahren.

03. Um die Aufgaben des SBOO durchführen zu können, ist es erforderlich, die entsprechenden Mittel durch Beiträge und sonstige Einnahmen bereitzustellen.
Zu den sonstigen Einnahmen gehören insbesondere Startgelder für Turniere und Wettkämpfe sowie Gebühren für Seminare und Lehrgänge.
Über die Höhe der Beiträge und sonstigen Einnahmen entscheidet die Mitgliederversammlung Der erweiterte Bezirksvorstand ist berechtigt, ganz oder teilweise auf die Erhebung von Beiträgen oder sonstigen Einnahmen zu verzichten.

04. Einnahmen dürfen nach den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit nur für satzungsgemäße Aufgaben verwendet werden.

05. Alle Einnahmen und Ausgaben sind in einem Kassenbuch nachzuweisen.

06. Über alle Einnahmen und Ausgaben sind Belege beizubringen, aus denen der Grund der Ein- / Auszahlung zweifelsfrei zu erkennen ist.
Auch für Veranstaltungen, in denen Einnahmen vollständig wieder ausgegeben werden, sind entspr. Belege zu erstellen.
Gegebenenfalls sind Hilfsbelege zu erstellen.

07. Die Belege sind fortlaufend nach den Eintragungen im Kassenbuch zu numerieren.

08. Alle Einzahlungen sind grundsätzlich unbar zu den festgesetzten Terminen vollständig in der angegebenen Weise auf das angegebene Konto des SBOO zu entrichten.
Auszahlungen sind ebenfalls grundsätzlich unverzüglich unbar zu leisten.

09. Um eine ordnungsgemäße Kassenführung zu gewährleisten, ist ein Haushaltsvoranschlag (Etat) für das nächste Geschäftsjahr zu erstellen, in dem alle zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben darzustellen sind.
Der Etat muß in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen sein.
Die einzelnen Positionen sind gegenseitig deckungsfähig
Er ist von der ordentlichen Mitgliederversammlung zu genehmigen.
Aufgrund des genehmigten Etats erhält der Kassenwart in Absprache mit dem zuständigen Vorstandsmitglied die Ermächtigung, in dem vorgesehenem Rahmen Einnahmen anzunehmen und Ausgaben zu leisten.
Die Entscheidung über einen erforderlichen Ausgleich zwischen den einzelnen Positionen trifft der Vorstand des SBOO.

10. Für unvorhersehbare Situationen ist eine Rücklage von 15 - 20 % der zu erwartenden Einnahmen eines Geschäftsjahres zu bilden.
Für besondere Anlässe kann eine gezielte Rücklage gebildet werden.

11. Über die Haushaltsführung des abgelaufenen Geschäftsjahres hat der Kassenwart gegenüber der Mitgliederversammlung schriftlich nach einem vorgegebenem Kontenrahmen Rechenschaft abzulegen.

12. Die Haushaltsführung ist regelmäßig von zwei von der Mitgliederversammlung zu wählenden Kassenprüfern zu prüfen. Ein schriftlicher Prüfbericht ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.

13. Den Vorstandsmitgliedern und sonstigen für den SBOO tätigen Personen werden die erforderlichen entstandenen Kosten nach den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit gegen entsprechende Nachweise erstattet.
Die Abrechnung für das 1. Halbjahr hat bis zum 31. Juli des laufenden Geschäftsjahres zu erfolgen.
Die Abrechnung für das 2. Halbjahr ist bis zum 31. 01. des folgenden Geschäftsjahres zu beantragen.
Verbindlichkeiten sind unter bestimmten Voraussetzungen " sachlich richtig " zu zeichnen und zwar :
- des Kassenwartes durch den 1. Vorsitzenden
- sonstiger für den SBOO tätigen Personen durch das Vorstandsmitglied, in dessen Zuständigkeitsbereich die Maßnahme fällt
- -in allen anderen Fällen ist der Kassenwart für die " sachliche " Prüfung zuständig.
Im Zweifel entscheidet der geschäftsführende Vorstand über die Rechtmäßigkeit der Verbindlichkeit.
Später geltend gemachte Aufwendungen werden nur in begründeten Ausnahmefällen erstattet.
Ob ein begründeter Ausnahmefall vorliegt, entscheidet der erweiterte Bezirksvorstand. Die betroffene Person ist dabei nicht stimmberechtigt.

14. Die Feststellung der Anzahl der Mitglieder in den Mitgliedsvereinen / Abteilungen von Sportvereinen obliegt dem DSB / NSV aufgrund der Mitgliederlisten der Zentralen Paßstelle ( ZPS ) des DSB mit Stand vom Januar des laufenden Geshäftsjahres.
Für die am Stichtag gemeldeten Mitglieder ist für das gesamte Geschäftsjahr der entsprechende Beitrag zu entrichten.

15. Zwischen dem NSV und dem LSB wird jährlich ein Abgleich der gemeldeten Mitglieder, getrennt nach Erwachsenen und Jugendlichen, vorgenommen.
Sofern dieser Abgleich ergibt, daß ein Verein / eine Schachabteilung eines Sportvereins dem LSB mehr Mitglieder gemeldet hat als dem NSV, ist für die Anzahl der mehr gemeldeten Mitglieder der Jahresbeitrag an den SBOO nachzuentrichten.

16. Die Rechnungslegung erfolgt im Sommer eines jeden Jahres. Der Beitrag ist bis zum 15.08. zu entrichten und soll den Abgleich zwischen dem NSV und dem LSB beinhalten. Bis zum 15.03. des Folgejahres ist eine Abschlagszahlung in Höhe von 50 % des Beitrages des vorherigen Jahres zu entrichten. Diese Abschlagszahlung wird auf den zu zahlenden Beitrag des laufenden Jahres angerechnet.

17. Bei Zahlungsverzug ist der betreffende Mitgliedsverein / die Abteilung eines Sportvereines in geeigneter Weise an den Zahlungsverzug zu erinnern, die geforderte Leistung in einer anzugebenden Frist ( grundsätzlich 1 Monat ) zu erbringen.
Wird die geforderte Leistung nicht in der angegebenen Frist erbracht, erfolgt die Beitreibung in geeigneter Weise (Mahnung / Sperre der Mitglieder für Turniere und Wettkämpfe des SBOO und seiner Untergliederungen ).
Für die 1. Mahnung (Erinnerung) wird eine Gebühr von 5,-- Euro und für die 2. Mahnung 10 % der geschuldeten Leistung, mindestens aber 15,-- Euro fällig.
Sollte die geforderte Leistung auch nach der 2. Mahnung noch nicht in der angegebenen Zeit erbracht worden sein, erfolgt eine Sperre aller Mitglieder des Mitgliedsvereines / Abteilung des Sportvereines für alle Turniere / Wettkämpfe des SBOO und seiner Untergliederungen bis zur vollständigen Erbringung der Leistung.
Auch hier gilt die Leistung als erbracht, wenn der geforderte Betrag auf dem angegebenen Konto gutgeschrieben wurde.
Alle durch dieses Verfahren entstehenden Nachteile gehen zu Lasten des betreffenden Mitgliedsvereines / der Abteilung des Sportvereines. Zusätzlich können auf Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes Verzugszinsen in Höhe von 2% über der Spitzenfinanzierungsfazilität der Europäischen Zentralbank erhoben werden.

Diese Ordnung wurde auf der Mitgliederversammlung des SBOO am 16.04.2000 in Rastede verabschiedet und tritt am 01.05.2000 in Kraft.
1. Änderung: 20.05.2001 (wirksam zum 01.01.2002)
2. Änderung: 26.06.2005 (wirksam zum 26.06.2005)

Anhang zur Beitrags- und Finanzordnung des SBOO
Stand: 01.01.2006

1. Bankverbindung
Sparkasse Wilhelmshaven, BLZ 282 501 10 Konto 29 000 25

2. Erstattung von Kosten für Vorstandsmitglieder und sonstige im Auftrag des SBOO tätige Personen
a) Fahrkosten
a1) PKW: pro erforderlich gefahrenem Kilometer 0,15 €
a2) je Mitfahrer: pro erforderlich gefahrenem Kilometer 0,02 €
a3) öffentliches Verkehrsmittel 2. Wagenklasse: tatsächlich erforderlicher Fahrpreis
Anmerkung: Für Fahrten zu Schachveranstaltungen, die am Wohnort der ehrenamtlich tätigen Person stattfinden, werden keine Fahrkosten gezahlt.
b) sonstige Kosten
b1) Sitzungsgeld 10,00 €
In begründeten Ausnahmefällen kann der erweiterte Bezirksvorstand diesen Satz erhöhen
b2) Übernachtungsgeld: nach den Grundsätzen der sparsamen Haushaltsführung
b3) sonstige Kosten im erforderlichen Umfang nach den Grundsätzen der sparsamen Haushaltsführung

3. Sätze der Beiträge, Startgelder, Gebühren
a) Beiträge
a1) Erwachsene 18,50 €
a2) Jugendliche 9,25 €

b) Mindeststartgelder Erwachsene
b1) Einzelmeisterschaft 10,00 €
b2) Mannschaftsmeisterschaft 10,00 €
b3) Pokalturnier (silberner Turm) 5,00 €
b4) Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 5,00 €
b5) Blitz-Einzelmeisterschaft 2,50 €

c) Mindeststartgelder Jugendliche
c1) Mannschaftsmeisterschaft (Jugendliga) 10,00 €
c2) Mannschaftsmeisterschaft (U12 - U16) 2,50 €
c3) Einzelmeisterschaft (U10) 2,50 €
c4) Einzelmeisterschaft (U12 - U20) 7,50 €
c5) Blitz-Mannschaftsmeisterschaft 5,00 €
c6) Blitz-Einzelmeisterschaft 2,50 €

4. Bußgelder
a) Bei schuldhaften Nichtantritt (als "nicht schuldhaft" gelten ausschließlich Fälle höherer Gewalt)
a1) zu einem Mannschaftskampf 50,00 €
a2) zu einem sonstigen offiziellen Turnier/Wettkampf des SBOO 10,00 €
b) zieht ein Verein / eine Schachabteilung eines Sportvereins eine Mannschaft später als zwei Wochen nach dem offiziellen Meldeschluss zurück 25,00 €
c) wird eine Mannschaft nach der ersten Runde zurückgezogen 75,00 €
d) bei Verstößen gegen die Ergebnismeldung 10,00 €

5. Sonstige Gebühren
a) Gebühr für die DWZ-Auswertung von Turnieren, bei denen ein Startgeld von mindestens 10,00 € erhoben wird (*) 1,00 €
(*) Diese von dem Turnierveranstalter zu tragende Gebühr ist je Turnierteilnehmer zu entrichten!

Schachbezirk Oldenburg-Ostfriesland e.V. (SBOO)

Richtlinie zur Gewährung von Zuschüssen an Mitglieder
1 Zuschüsse an Einzelpersonen werden nur auf Antrag ihres Vereins gewährt. Die antragstellende Person muss eine aktive Spielberechtigung für einen Verein des SBOO besitzen. Der Verein haftet gegenüber dem SBOO für die Richtigkeit der Angaben und die ordnungsgemäße Verwendung der Zuschüsse. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuweisung von Zuschüssen durch den SBOO.
2 Der SBOO unterscheidet zwischen Zuschüssen zu Veranstaltungen des SBOO sowie Zuschüssen zu Maßnahmen des Leistungssportes.
2.1 Der SBOO möchte allen Schachspielern unabhängig ihres sozialen Hintergrundes die Teilnahme an seinen eigenen Veranstaltungen ermöglichen. Hierzu gewährt der SBOO Zuschüsse in Fällen sozialer Härte. Die Zuschüsse sind vor allem an die soziale Bedürftigkeit gebunden. Für Mannschaftsmeisterschaften werden in der Regel keine Zuschüsse erteilt. Der SBOO sieht hier die Vereine in ihrer Verantwortung.
2.2 Der SBOO sieht sich verantwortlich für die Förderung seiner Spitzenspieler. Die Teilnahme an übergeordneten Meisterschaft stellt eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Der SBOO beteiligt sich an der Finanzierung solcher Maßnahmen im Rahmen eines Finanzierungsplans, sofern die Teilnahme die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Einzelnen überschreitet. Die Gewährung von Zuschüssen erfolgt in Abhängigkeit von der Spielstärke des Spielers und seiner sozialen Bedürftigkeit.
3 Die Beantragung der Bezuschussung durch den SBOO muss durch den Schachverein des Einzelmitglieds erfolgen. Der Antrag ist dem Vorsitzenden des SBOO zu stellen. Anträge sollen frühzeitig gestellt werden. Der Zuschussantrag soll eine Begründung für die Notwendigkeit der finanziellen Förderung enthalten, sofern diese dem SBOO noch nicht bekannt ist. Bei Zuschüssen zu Maßnahmen des Leistungssportes ist ein Finanzierungsplan zu erstellen. Dieser enthält alle geplanten Einnahmen und Ausgaben. Insbesondere ist eine Förderung durch den Verein, die Stadt, den Sportbund und dem NSV anzugeben oder eine Ablehnung solcher Zuschüsse zu begründen. Für übergeordnete Meisterschaften sollte auch die Möglichkeit der Gewinnung von privaten Sponsoren geprüft werden.
4 Der SBOO kann Belege zu den aufgeführten Einnahmen und Ausgaben oder zum Nachweis der sozialen Bedürftigkeit verlangen. Diese sind innerhalb von 30 Tagen vorzulegen.
5 Über die Gewährung von Zuschüssen und ihre Höhe entscheidet der geschäftsführende Vorstand unter Berücksichtigung der finanziellen Lage des SBOO. In dringenden Fällen kann der erste Vorsitzende alleine entscheiden. Bei Zuschüssen an Jugendliche ist eine Stellungsnahme des Jugendwartes des SBOO einzuholen. Bei der Bestimmung der Höhe eines Zuschusses wird ein angemessener Eigenanteil des Antragstellers berücksichtigt.
6 Im Einzelfall kann der geschäftsführende Vorstand bei der Vergabe von Zuschüssen von dieser Richtlinie abweichen.

Diese Richtlinie wurde vom Vorstand des SBOO auf seiner Sitzung am 22.10.2005 beschlossen und tritt am 01.01.2006 in Kraft.

Wiefelstede, 22.10.2006
f.d.R.      R. Heyen                R. Martens
             Vorsitzender            Kassenwart