Ein sehr schönes Turniertagebuch hat Frank Modder aus Holthusen zu "Papier" gebracht. Freundlicherweise hat er dabei auch die Spieler aus den benachbarten Vereinen im Auge behalten.
Der Bericht wird mit der Genehmigung von Frank hier veröffentlicht. (H.S.)

- Holthusen beim Nord-West-Cup, 14.02.-17.02.2008 -
Turniertagebuch
 

Zum vierten Male ging es für Holthuser Spieler am vergangenen Wochenende zum Nord-West Cup nach Oldenburg. Diesmal waren es 220 Teilnehmer, die in der renovierten Wandelhalle am Zwischenahner Meer dabei waren. Aus Holthuser Sicht nahmen Edwin Lehmann, Martin Klinkenborg und ich teil. Auch unsere Norder bzw. Rasteder Freunde Sebastian Müer und Martin Hoffmann kämpften um Punkte, daneben noch einige weitere Leute aus hiesigen Vereinen. Nach mehreren Teilnahmen stellt man fest, daß einem doch viele Gesichter bekannt vorkommen, nur bei den ganz jungen rotiert es ein wenig mehr. Auch vorne landen immer wieder diesselben Spieler. 

Das Turnier wurde wieder in ein A- und ein B-Open aufgeteilt. Im A-Turnier placierten sich 154 Spieler, es wurde also an 77 Brettern gespielt, Modus war 7 Runden nach Schweizer System. Nun zu unseren Erlebnissen bei dem Turnier, die wir diesmal wieder reichhaltig hatten, in Form eines Turniertagebuchs. Alle Bilder können durch anklicken vergrößert werden. Es sind aber nur Bilder der ersten drei Tage vorhanden. Vielen Dank an Heiko Weerda, der einige der folgenden Bilder mit beisteuerte. Viel Spaß…

1. Runde, Donnerstag, Abend: Der Großmeister

Ich hoffte darauf, noch gerade so in der Setzliste in der unteren Hälfte zu sein, so hätte man mal gegen einen der Topleute an den vorderen Tischen spielen können. Der Wunsch ging in Erfüllung: Ich durfte mich mit Weiß an GM Lev Gutman versuchen. Das Vergnügen war aber nur von relativ kurzer Dauer - ein taktisches Versehen in einer etwas passiven Stellung kostete eine Qualle, danach durfte Lev sich die erste „1“ in seine Scorekarte eintragen. Natürlich habe ich mich in dieser Partie absichtlich etwas zurückgehalten, es sollte ja schließlich im Kampf der Meister um die Spitzenplätze spannend bleiben!

Martin K. und Sebastian hatten ebenfalls sehr schwere Aufgaben gegen FM Marc Schütte bzw. Berthold Wittje. Martin kennt sich ja mit Auftaktpartien gegen Marc Schütte mittlerweile aus! Beide verloren ihre Partien, zumindest Sebastian aber erst nach großem Kampf. Martin H. holte ein Remis in einem interessanten Turmendspiel gegen „obere Hälfte“, während Edwin sich gegen Schachfreund Marcellus Gladewitz vom SC Aurich durchsetzen konnte, allerdings auch erst nach hartem Ringen in einem Endspiel.

Eine sehr interessante Schlacht und fast eine Überraschung gab es an Brett 2. Kollege Arend Smid, der früher für die Emder Königsspringer aktiv war, machte der Nr. 2 der Setztliste, GM Alexander Karpatchev, das Leben schwer. In für Karpatchev passiver Stellung war nicht zu sehen, wie der GM gewinnen wollte (oder wie ein anderer Emder, Harald Schmidt, im post mortem zu Karpatchev sagte: What’s your winning plan?“). Und was macht ein Meister, wenn er schon schlecht steht? Er opfert einfach einen Bauern für nichts konkretes. Irgendwann, als es in die letzten Minuten ging, blitzte sich der Meister dann doch noch zum Sieg in einem Turmendspiel. Aber dennoch eine beachtenswerte Leistung von Arend.
 

Arend Smid machte Karpatchev Probleme. Lev Gutman machte Modder Probleme.

2. Runde, Freitag, Vormittag: Der Mannschaftskampf

Der Nord-West Cup ist zwar ein Einzelturnier, an diesem Vormittag kam es aber dennoch zu einem Mannschaftskampf gegen die Emder Königsspringer. Martin K. hatte es mit Konrad Badziong zu tun, ich mit Wolfgang Röttcher. Direkt neben mir spielte Sebastian gegen Oliver Zamzow. Endlich konnte Holthusen also Revanche nehmen für den verpassten Aufstieg im letzten Jahr, und unterstützt von Sebastian schlug Holtstede die Emder mit 3:0! Kurios war mein 40. Zug. In starker Zeitnot lässt mein Spielpartner im letzten Zug vor der Zeitkontrolle seinen Springer ungedeckt. Damit hatte er zumindest die Zeitkontrolle geschafft. Nun musste ich aber selber ja noch einen Zug machen, ebenfalls in Zeitnot. Ich hatte zuvor nur auf die Uhr gestarrt und gehofft, das Blättchen des Emders würde jeden Moment fallen. Irgendwann realisierte ich, daß er ja einen Zug ausgeführt hatte. Ich starrte auf das Brett, begriff aber gar nicht, was er gezogen hatte, spielte selber schnell einen Ziehzug, und ließ den Springer leben. Allerdings stand ich zum Glück auch so mit einem Mehrbauern gewinnversprechend, und es war glücklicherweise nichts schlimmeres passiert.

Edwin und Martin H. verloren gegen starke Gegner, Edwin durfte sich dabei an Ernst Heinemann von Union Oldenburg versuchen. Der Punktestand wies also nach zwei Runden bei uns allen 1 Punkt auf, Martin H. stand bei einem halben Zähler.
 

Martin K. fand in der Nachmittagspause die entscheidende Variante im Buch und holte sich auch Tips von Arend, vergaß sie dann aber am Abend, siehe Runde 3. Sebastian vor seiner Partie in der 2. Runde.

3. Runde, Freitag, Abend: Der 1700er

Starke Gegner wieder für uns. Sebastian holte ein Remis, auch Martin K. gelang dies. Martins Partie war aber kurios. Zwar konnte er eine seiner Lieblingseröffnungen spielen, er „vergaß“ aber schlicht einen Zug und stand plötzlich grottig. Sein Gegner mit einer Zahl von 2100 war vielleicht der Meinung, nun einen leichten Gewinn vor sich zu haben, zumal Martin selber nur mit seiner ELO von 1773 in der Liste stand. Martin kämpfte aber, und bekam wieder Boden unter den Füßen, als sich folgende Stellung ergab:
 

N.N. - Martin Klinkenborg
Gleich fliegt ein Schraubenschlüssel...

Hier warf Martin mit Schwarz am Zuge mit 28. … Sd3!! eine volle Tüte Zucker in den weißen Tank. Martin gewann eine Qualle, aber die Stellung blieb zweischneidig. Sein Gegner lehnte ein Remisangebot ab, aber als Martin ihm ein paar Züge später auch noch ein Läuferopfer reindrehte, flüchtete er sich erschreckt in eine Zugwiederholung. Das war eines 1700ers würdig. So können Zahlen doch täuschen, und Martin kann bissig sein, auch ein IM Ali Habibi wurde schon mal umgehauen.

Ansonsten gab es Niederlagen von Martin H. und mir, während Edwin gegen „untere Hälfte“ mit einer scharfen Variante einen schönen Sieg einfahren konnte.
 

Auch Edwin ließ es sich am Nachmittag schmecken. Martin H. in Runde 3.

4. Runde, Samstag, Vormittag: Die Showeinlage

Ein lauer Vormittag für uns Ostfriesen. Ich ließ Möglichkeiten gegen Schachfreund Torsten Bührmann vom SK Wildeshausen aus, aber er zeigte eine sehr gute Verteidigungsleistung, am Ende stand ein Remis. Martin K. vertauschte gegen LEM-Teilnehmer Sebastian Kaphle mal wieder die Züge, diesmal aber funzte dieser „Trick“ nicht, eine Qualle und die Partie waren weg. Edwin verlor. Sebastian stand in einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern auf der besseren Seite, aber der Gegner verteidigte aktiv und als jeder nur noch einen Turm und einen Bauern hatte und Basti dazu nur noch eine Minute Bedenkzeit, blickte er schon verdächtig oft zur Uhr. Aber die Spannung löste sich in einem Remisangebot auf. Pechvogel des Tages war aber wohl Martin H., welcher nach langem Kampf gegen einen starken Gegner in guter Stellung eine Gabel übersah und verlor.

Bereits am Vorabend hatte sich folgendes abgespielt: Gegen Ende der Abendrunde war eines der vorderen Bretter dicht umlagert. Als ich von draußen zurück in den Spielsaal kam, kam mir bereits jemand entgegen, der meinte: „Komm schnell, Gutman steht schlecht, gleich gibt es wieder eine Showeinlage!“ Anscheinend hat der GM keinen guten Ruf, selber habe ich schon erlebt, wie er beim Nord-West Cup nach einer Niederlage das Formular durch die Gegend feuerte. Und diesmal? Gutman musste seine Partie am dichtumlagerten Brett schließlich aufgeben. Er packte wortlos seine Sachen, das Brett blieb weiter umlagert. Dann kam die Showeinlage: „Auch ein Patzer kann mal gewinnen!“, sprachs, und verschwand. Das Publikum lachte und war wieder mal auf seine Kosten gekommen. Ach ja, der „Patzer“ hatte immerhin 2200 und belegte am Ende Rang 5. Auch ein Patzer kann mal gewinnen? - Oder, wie jemand als schlagfertige Antwort vorschlug: „Heute nicht!“

Punktestand unserer Kämpfer nach 4 Runden: Sebastian und Edwin 2 Zähler, Martin K. und ich 1,5, Martin H. 0,5, aber seine Zeit sollte noch kommen.
 

Sebastian hatte Pech, das Turmendspiel war nur Remis. Ich schaffte es nicht, das Ding nach Hause zu fahren.

5. Runde, Samstag, Abend: Die Bad Zwischenahner Vesper

Machen wir unsere Resultate kurz wegen einer anderen Story: Siege für die beiden Martins, ein unspektakuläres Remis bei mir gegen den Emder Schachfreund Dieter Colgen. Hochinteressant war Sebastians Partie. Sebastian stand gegen einen starken Gegner gedrückt und war in Zeitnot, aber holte plötzlich die Taktikkeule heraus und verbeulte die gegnerische Stellung. Leider sah er in wirklich horrender Zeitnot die entscheidende Gewinnabwicklung zum Sieg nicht, sein Gegner bewahrte kaltes Blut und einen Mehrbauern, den er dann transportieren konnte. Schade!

Ein Kuriosum der ganz seltenen Art aber gab es bei Edwin zu sehen, wahrscheinlich die Story des Turniers, ich selber „durfte“ jedenfalls bisher noch nie Zeuge eines solchen Vorfalles werden. Edwin, 1900, spielte gegen 1600 mit Weiß. Der Vereinskamerad des 1600ers, ebenfalls 1600, spielte am Nachbarbrett mit Weiß gegen 1900. Er kopierte jeden Zug von Edwin, und Edwins Gegner kopierte seinerseits jeden Zug vom Nachbarbrett. Somit vertrieben sich also die beiden 1600er die Zeit mit gelangweilten Blicken durch den Turniersaal und ließen - in der Tat! - die beiden 1900er gegeneinander spielen. Klasse! Der Trick ist weder neu noch originell, aber dafür immerhin unfair. Aber verboten? Das sollen andere entscheiden, aber „höhere Stellen“ schritten bei den besagten - oder vielmehr: DER besagten - Partie nicht ein.

Dummerweise tricksten sich die beiden selber aus. Der Trick kann nämlich nur funktionieren, wenn die jeweiligen Züge mehr oder weniger sekundengleich kopiert werden. Sonst kommt einem die Zeit in die Quere. Da die beiden aber nicht immer am Brett waren, trat dieser Fall ein, und irgendwann wich dann einer ab. Vielleicht hatten sie auch Angst, da immer mehr Umstehende auf das Spektakel aufmerksam wurden. Edwins Gegner musste nun überlegen. Edwin meinte zu ihm: „Ist nicht leicht, wenn man selber Züge finden muß, oder?“ Edwin zertrümmerte dann die gegnerische Stellung in dessen Zeitnot und fraß den Punkt, am Nachbarbrett aber kam der Favorit in einem schwierigen Endspiel über Remis nicht hinaus.

Ach ja, die Punktestände nach 5 Runden: Edwin 3 Zähler, Sebastian, Martin K. und ich 2 Zähler, Martin H. 1,5 Zähler.
 

Das Bild von der Vesper: Edwin, vorne links, spielte hier tatsächlich gegen den Herrn im roten Pullover. Rechts ein Statist, man hätte auch eine Parkuhr aufbauen können. Martin K. punktete in dieser Runde, auch wenn er bereits symbolisch an der Wand saß.

6. Runde, Sonntag, Vormittag: Das Buchremis

In einigen Runden wurde vorher ein Brett ausgelost, dessen Sieger mit einem Buchpreis belohnt werden sollte. Hier war es die Partie von Martin K. Allerdings war Martins Gegner schon vor Bekanntgabe dieses Zusatzanreizes eher geneigt, die Partie schnell Remis zu machen. Martin hatte aber etwas vorbereitet und wollte ein paar Züge spielen. Nachdem eine ziemlich trockene Variante auf das Brett kam, einigten sich die beiden doch sehr schnell auf ein Unentschieden. Natürlich bekam nun keiner von ihnen einen Preis. Somit wissen wir nun also auch, was es mit einem sogenannten Buchremis auf sich hat!

Edwin verlor gegen einen starken Gegner, während Martin H. gewinnen konnte. Auch mein Tischnachbar in dieser Runde, Sebastian, blieb siegreich nach einer schönen Angriffspartie gegen Varels Hanspeter Boos. Ich lieferte in dieser Runde meine beste Partie ab, nach einem taktischen Intermezzo in einer ansonsten ruhigen Stellung verblieb ich mit einem Mehrbauern in einem sich anbahnenden Endspiel. Ein Grottenzug von mir erlaubte ihm allerdings einmal, den Bauern zurückzugewinnen, doch wir sahen es beide nicht. Nach einem holprigen Endspiel über Stock und Stein konnte ich mit schmerzendem Kreuz und eiernden Reifen den Punkt einsacken.

Ein erfolgreicher Start also für fast alle von uns in den letzten Turniertag. Punktestand damit: Viermal drei Punkte, Martin H. 2,5.

7. Runde, Sonntag, Abend: Der Ratingpreis

Zum Abschluß bekam ich Sebastians Gegner vom Samstag, gegen den er einen Gewinn drinhatte, aber verlor. Ich wollte hier für Revanche sorgen, zumal Sebastian wieder am Nachbarbrett spielte. Da ich nach der Eröffnung nicht zufrieden war, startete ich ein hanebüchenes Taktikverwirrspiel. Vielleicht ließen beide Seiten was aus, aber als sich der Rauch gelegt hatte, hatte er immer noch eine etwas bessere Stellung. Wahrscheinlich war ich nun selber am meisten verwirrt, denn anstatt mich zu konsolidieren, versuchte ich einen Trick mit dem Springer, welcher zuvor mehrmals geklappt hatte, leider einmal zuviel. Dies kostete mich eine Figur und die Partie.

Somit musste sich Sebastian selber revanchieren, was ihm mit einem abschließenden Remis auch gelang. Auch die beiden Martins teilten den Punkt. Edwin kämpfte lange und hart gegen einen starken Gegner, aber musste sich im Endspiel geschlagen geben. Somit holten Sebastian und Martin K. am Ende 3,5 Punkte, wir drei anderen kamen auf 3 Zähler. Für Martin K. zahlte sich seine ELO ein weiteres mal aus, denn er bekam in seiner Kategorie den 1. Ratingpreis von 100,- EUR! Damit erhielt Martin das doppelte Preisgeld wie GM Gutman für Platz 9.

Sonstiges:

Was bleibt sonst in Erinnerung? Eine spannende Zeitnotschlacht bei GM Karpatchev aus Runde 5 gegen FM Hess. Karpatchev hat einen Mehrbauern im Turmendspiel, wandelt einen um, aber Hess baut eine Art Festung mit Turm und Bauer. 40 Sekunden gegen 30 Sekunden auf der Uhr. Remis? „Njet!“, kam die Antwort. Karpatchev versucht, trotz Zeitnachteil zu gamblen und den ganzen Punkt zu holen, was ihn gleichauf mit der Spitzengruppe stellen würde. Das Publikum drängt sich in immer größerer Zahl um den Tisch, die Spannung ist mit den Händen zu greifen. Doch der Meister lässt Hess’ Bauern durchflutschen, muß die Dame tauschen und kann nicht mal mehr ein Remis erreichen. Nach dem Ende dieser dramatischen Partie brachen die umstehenden Zuschauer spontan in Beifall aus. Ob angemessen oder nicht, jedenfalls wurde einer schönen Partie Anerkennung gezollt.

Wie immer bei solch großen Turnieren ergaben sich auch diesmal wieder unmögliche Partien, klare Gewinnpunkte wurden noch weggeworfen und totale Verlustpartien gerettet. Aber es wurde auch schönes und anspruchsvolles Schach gespielt. Als Beispiel hier eine Stellung aus einer Partie des Emders Harald Schmidt:
 

N.N. - Harald Schmidt
Gleicht schlägt's 13 auf f2...

Vielleicht steht der SK auch auf h8, das ändert aber nichts. Schwarz spielte hier 1. ... f4! 2. e4 (falls 2. Sd4, so nimmt Schwarz auf e3 nebst Dg3) ... Lxf2+ 3. Kxf2 Se3 (droht Matt auf g2 und Damengewinn) 4. Txe3 fxe3 5. Kxe3 (auf Kf1gewänne Td2!, was die Fesselung des Springers in der f-Linie ausnutzt) ... Dxg2 und 0-1.

Der Groothoff-Grill

 
Franz Groothoff wollte seinen Gegner Arend Smid grillen: Rechts neben der blauen Tasse ist das Objekt zu erahnen. Wir zoomen heran! Arend ließ sich aber in dieser Partie nicht zu Scha(ch)schlik verarbeiten und trug den Sieg davon.

Statistik:

Ich bin zwar nicht der Statistikfan, aber hier eine kleine Übersicht mit den Resultaten, ich habe die drei Holthuser um die zwei Rasteder erweitert, und es ist ganz interessant, was diese zeigt.

Keiner von uns konnte einen stärkeren Gegner („stärker“ bedeutet hier mit höherer Wertungszahl) schlagen. Die stärksten Gegner, die einer von uns schlagen konnte, waren maximal im 1700er-Bereich. Martin K. gelangen immerhin drei Remis gegen stärkere Gegner, Martin H. deren zwei.. Auch Sebastian hat drei Remis gegen sehr starke Gegner zu verzeichnen. Edwin und ich verloren alle Partien gegen stärkere Gegner.
 

Ein buntes Bilderbuch:

 

Alle Ergebnisse finden sich auf der offiziellen Turnierseite: Hier:

Die DWZ-Auswertungen sind hier zu finden:         A-Open   B-Open

- frank modder, 18.02.2008

Anmerkung:

Zur Bad Zwischenahner Vesper: Das bezieht sich scherzhaft auf die sog. Sizilianische Vesper, ein allerdings ganz anders gelagerter Vorgang: Im Interzonenturnier Göteborg 1955 bereiteten die argentinischen Spieler Najdorf, Panno und Pilnik eine Neuerung in der Sizilianischen Najdorf-Variante vor. Dieser Zug kam fast gleichzeitig in drei Partien auf das Brett gegen die sowjetischen Favoriten Geller, Keres und Spasski. Geller fand nach langem Nachdenken eine gute Antwort, die daraufhin von Keres und Spasski an den beiden anderen Brettern kopiert wurde. Die Sowjets gewannen.